Toyota in Bahrain

In einem packenden Qualifying konnte sich Toyota Gazoo Racing die letzte Pole des Jahres schnappen. Damit starten die amtierenden Weltmeister mit besten Chancen in das 8-Stunden-Rennen.

Bereits in den Freien Trainings zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Newcomer Peugeot und Routinier Toyota ab. Dieses Duell auf Augenhöhe setzte sich im Qualifying fort. Toyota konnte mit einer Rundenzeit von 1:46.800 (Startnummer 8) knappe 0,81 Sekunden schneller fahren als der auf Rang zwei liegende Peugeot #93. Die Ränge drei und vier gingen ebenfalls an Toyota (#7) und Peugeot (#94), während Alpine den Abschluss in der Hypercar-Klasse bildet.

WRT hauchdünn an der LMP2-Spitze

Unglaublich spannend war auch das Qualifying der LMP2-Fahrzeuge. Die schnellsten acht Fahrer platzierten Ihre Wagen alle innerhalb einer Rundenzeit von 1:50. Nur wenige Zehntelsekunden gaben den Ausschlag über die Platzierung für den Start. Die glücklichste Runde erwischte das Realteam by WRT (#41) mit 1:50.330. Ganz knapp dahinter positionieren sich der JOTA #38 und die #22 von United Autosports.

Porsche auf Pole

Porsche knapp vor Ferrari

Nicht weniger spannend war der Verlauf des Qualifyings in der GTE-Pro-Klasse. Ein letztes Mal kämpften Ferrari und Porsche um die Pole-Position. Mit einer schnellen Runde von 1:56.143 entschied die Crew der #91 die Session für sich. Der Ferrari #51 war nur 0,276 Sekunden langsamer und verpasste die Spitzenposition denkbar knapp. Die Ränge drei und vier gingen an den Porsche #92 und Ferrari #51, beide ebenfalls mit Zeiten innerhalb der 1:56er-Marke.

Marken-Dreikampf in der GTE-Am

In der kleinsten Klasse wurde ebenfalls hart gekämpft und nichts geschenkt. Mit einem glücklichen Händchen konnte sich die Iron Dames-Mannschaft mit 1:59.186 behaupten und die Spitzenposition erringen. Das TF-Sport-Trio war mit seiner 1:59.698 ebenfalls gut dabei, schaffte es aber nicht am Ferrari vorbei. Der dritte Startrang ging an den Dempsey-Proton-Porsche mit der #77.

Alle Rundenzeiten und Startplätze für das Rennen gibt es hier zum nachlesen.


Tobias

Tobias ist Chefredakteur und einer der Gründer von WEC-Magazin.