Knappe Pole für Toyota in Silverstone

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Auch zum Start der neuen Saison geht Toyota Gazoo Racing von der Pole aus ins Rennen. Die Japaner lieferten die schnellsten Rundenzeiten ab, hatte jedoch hart mit der privaten Konkurrenz zu kämpfen. In der LMGTE-Pro platzierte sich Ferrari mit beiden Fahrzeugen ganz vorn.

Toyota auf Pole-Position in Silverstone

Mike Conway und Kamui Kobayashi bewegten den Toyota #7 in 1:36.015 Minuten um den Silverstone Circuit und gehen von der Pole aus ins Rennen. Die zweite Startposition sicherte sich der Schwesterwagen mit der Nummer acht (Buemi, Nakajima, Hartley). Das Trio verpasste die Bestzeit nur um Haaresbreite.

Wen dieses Szenario an die Super Season 2018/2019 erinnert, der täuscht sich, denn die Lücke zwischen den Werksfahrzeugen und den privaten Prototypen ist erheblich geschrumpft. Rebellion Racing konnte sich bereits im Freien Training gegen Toyota zur wehr setzen und reduzierte den Abstand auch im Qualifying. Der schnellste R13 war nur 0.545 Sekunden langsamer und könnte im Rennen durchaus ein Wort mitreden.

Giedo van der Garde und Job van Uitert fuhren in Bestform und setzen Ihren Oreca vom Racing Team Nederland vor den Prototypen von United Autosports. Damit gehen die Niederländer vom ersten Rang der LMP2-Klasse aus ins Rennen. Auf der drei startet Jackie Chan DC Racing.

Startreihe eins in Ferrari-Hand

Ferrari auf Pole-Position in Silverstone

Einen perfekten Auftakt in Qualifying erwischte die Mannschaft von AF Corse Racing. Mit beiden Ferrari 488 GTE Evo platzierten sich die Italiener auf den Positionen eins (#51) und zwei (#71). Dem Aston Martin #97 ließen die Sportwagen keine Chance und verwiesen die Lokalmatadoren auf Startplatz drei.

Ähnlich wie auch im Training fuhren alle GTE-Pro Boliden auf Augenhöhe und waren nur wenige Sekunden voneinander getrennt. Für das Rennen am Sonntag verspricht dies eine harte Schlacht um den Sieg.

Ebenfalls in rot erstrahlt der erste Startplatz auch in der kleinsten WEC-Kategorie. TF Sport fuhr mit neuer Lackierung die schnellste Rundenzeit ein. Doch ein leichtes Spiel hat das private Aston-Martin-Trio auch im Rennen nicht, denn das Team Project 1 geht mit der #56 auf Rang zwei in den Kmapf, gefolgt vom Werks-Aston-Martin auf Startplatz drei.

Das Rennen startet am Sonntag gegen 13 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Alle Infos zum Silverstone Circuit haben wir hier zusammengefasst. Details zur Ausstrahlung des Rennens im TV bzw. Livestream gibt es in dieser Übersicht.

Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff / Ton Kerdijk)