Toyota und Porsche auf Pole in Fuji

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Beim Heimrennen glänzte Toyota trotz Zusatzgewicht und sicherte sich die erste Startreihe. Bei den LMGTE-Fahrzeugen hatte Porsche die besseren Karten und fuhr mit Zehntelsekunden Vorsprung auf Pole.

#8 TOYOTA GAZOO RACING / JPN / Toyota TS050 - Hybrid - Hybrid / Sebastien Buemi (CHE) / Brendon Hartley (NZL) / Kazuki Nakajima (JPN) -- 6 Hours of Fuji - Fuji International Speedway - Oyama - Japan

Zunächst sah es danach aus, als würden die neuen Zusatzgewichte das LMP1-Feld einigermaßen ausgleichen. In den Freien Trainings konnte sich nur einer der beiden Toyota an der Spitze positionieren, während der schwerere Schwesterwagen hinterherfuhr. Doch pünktlich zum Qualifying griffen die Japaner in die Trickkiste und konnten durch gezielte Setup-Arbeit den Nachteil ausgleichen.

Für das zweite Rennen der Saison zeigt sich die erste Startreihe wieder in gewohnter Formation. Die #8 qualifizierte sich eine ganze Sekunden schneller als der beste Privatteilnehmer (der Rebellion #1 auf Startplatz drei). Auch der Toyota #7 zeigte sich stark und ließ die private Konkurrenz mit Startplatz zwei hinter sich.

Wesentlich dichter war das Qualifying in der LMP2-Klasse. Dort fuhren Jackie Chan DC Racing (#37), United Autosports (#22) und JOTA (#38) die Startplätze eins, zwei und drei innerhalb von 1:29 ein. Nur wenige Zehntelsekunden trennen die drei Kontrahenten.

Qualifying auf Augenhöhe in der LMGTE

Bei den LMGTE-Pro Fahrzeugen war die Spannung kaum zu überbieten. Alle sechs Fahrzeuge umrundeten mit einer Durchschnittszeit von 1:37 den Fuji Speedway und waren damit konstant auf Augenhöhe. Ideale Bedingungen und ein wenig Glück waren hier für die Pole-Position vonnöten.

Am Ende setzte sich der Porsche #91 durch und holte Startplatz eins knapp vor dem Ferrari #51 und dem Aston Martin #95. Ähnlich auch das Bild in der kleinsten WEC-Klasse. In der LMGTE-Am fuhren TF Sport (#90), AF Corse (#83) und Aston Martin (#98) die Startpositionen eins bis drei nur denkbar knapp ein.

Das enge Qualifying verspricht ein spannendes Rennen am Sonntag. Start ist nach mitteleuropäischer Sommerzeit um 4 Uhr früh. Alle Informationen zur TV-Übertragung haben wir hier für Euch zusammengefasst. Die genauen Rundenzeiten vom Qualifying gibt es hier.

Bilder © FIA WEC Pressematerial – 2019 Tim Hearn / AdrenalMedia.com