Bestzeiten für Toyota und Porsche im FP3

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Das zweite Freie Training der 6 Stunden von Spa-Francorchamps wurde zu einer wahren Rutschpartie. Strömender Regen machte Verbesserungen unmöglich. Ganz anders hingegen das Bild im FP3. Bei besten Bedingungen konnten Toyota und Porsche die bisher schnellsten Zeiten des Wochenendes verzeichnen.

Porsche im Freien Training in Spa

Toyota an der Spitze der LMP1

Kamui Kobayashi war der schnellste Fahrer auf der Strecke. Im dritten Freien Training verzeichnete der Japaner im Fahrzeug mit der Startnummer 7 eine Rundenzeit von 1:54.105. Mit diesem Wert war er ganze sechs Zehntelsekunden schneller als die Bestzeit im Spa-Qualifying 2018.

Das zeigt, dass sich die Toyota-Mannschaft Ihr Fahrzeug auch im Laufe der Super Season stetig optimieren und sogar die eigenen Spitzenwerte überbieten konnte. Die zweitschnellste Rundenzeit kam vom Teamkollegen Mike Conway, welcher nur eine Sekunde langsamer war als Kobayashi.

Die drittbeste Trainingszeit lieferte Sergey Sirotkin im BR01 von SMP Racing ab. Mit 1:56.264 war der Russe dem Werksteam dicht auf den Fersen, konnte jedoch nicht mehr die Spitze übernehmen wie noch im FP1.

Porsche zurück an der Spitze

Nahezu alle GTE-Pro-Fahrer verzeichneten ihre besten Rundenzeiten im dritten Freien Training in Spa. Das Porsche GT Team konnte sein Trainingsrückstand vom Vortag aufholen und ein ideales Setup für das Rennen festlegen. Mit 2:13.722 war es der Italiener Gianmaria Bruni im Porsche #91, welcher die beste Zeit der Klasse verzeichnen konnte.

Zweitschnellster war Harry Tincknell im Ford #67. Der Brite war lediglich zwei Zehntelsekunden als Bruni im Porsche. Der Meisterschaftsführende Schwesterwagen #92 rundete die Top-3 in der Klasse ab.

Gaststarter G-Drive vor der WEC-Teams in der LMP2

Jean-Éric Vergne war der schnellste Pilot in der LMP2-Klasse. Beim WEC-Debüt des Aurus 01 – Gibson legte er eine Rundenzeit von 2:01.143 vor und platzierte sich im FP3 knapp vor der Startnummer 37. Will Stevens war ebenfalls schnell unterwegs und fuhr nur sechs Zehntelsekunden langsamer im Boliden von Jackie Chan Racing.

Dempsey-Proton Racing setzte sich an die Spitze der LMGTE-Am-Klasse. Matteo Cairoli bewegte sich in 2:15.190 Minuten am schnellsten um die Strecke in den Ardennen. Sein Teamkollege Matt Campbell kam nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Italiener über die Ziellinie und verzeichnete die zweitbeste Runde in der AM-Kategorie.

Die Ergebnisse vom ersten Freien Training findet Ihr hier.

Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff / TonKerdijk)