SMP überrascht beim Training in Spa

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Mit den Plätzen eins und zwei überraschte SMP Racing im ersten Freien Training zu den 6 Stunden von Spa. Toyota schaffte es nicht an der Privatmannschaft vorbei und kam nur auf Rang drei und vier. In der LMGTE-Pro lieferten Aston Martin und Ford die schnellsten Rundenzeiten der Session.

SMP Racing sicherte sich im FP1 den ersten Platz

Zum ersten Mal in der Super Season schaffte es mit SMP Racing ein privater LMP1-Teilnehmer, sich vor der Toyota Werksmannschaft zu platzieren. Im ersten Freien Training umrundete Sergey Sirotkin den sieben Kilometer langen Kurs in nur 1:56.246.

Die Rundenzeit von Sirotkin entspricht auf den Zähler genau der Spitzenzeit des bestplatzierten LMP1-Privatteams von 2018 (Bruno Senna im Rebellion), welcher zum Saisonbeginn ebenfalls eine Zeit von 1:56.264 zurücklegte. Knapp dahinter positionierte sich Neuzugang Stoffel Vandoorne mit einer Zeit von 1:58.236 auf Rang zwei.

Die schnellste Toyota-Zeit kam von Fahrer Sebastien Buemi, der eine Zeit von 1:58.742 für seine Runde benötigte benötigte. Rebellion Racing kämpfte noch mit den Einstellungen am neuen Aero-Kit und fuhr lediglich auf die Plätze fünf und sechs.

Aston Martin gegen Ford in der GTE-Pro

Eine exakt gleiche Rundenzeit konnten die LMGTE-Pro-Piloten Harry Tincknell und Maxime Martin verzeichnen. Beide Fahrer lieferten eine identische Leistung ab und kämpften zum Ende der Session auf Augenhöhe. Da der Aston Martin jedoch seine Rundenzeit eher verzeichnen konnte, sicherte sich das britische Werksteam den ersten Platz vor dem US-Boliden.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte BMW beim Freien Training in Spa. Antonio Felix da Costa schaffte es fast an die Zeiten der beiden Konkurrenten heran. Seine beste Rundenzeit betrug 1:15.406.

Weniger erfolgreich verlief der Trainingsauftakt für Porsche und Ferrari. Auch wenn beide Werksteams nur rund zwei Minuten und 16 Sekunden für Ihre Runden benötigten, schafften Sie es jedoch nicht an die Top-3 heran.

Signatech Alpine Matmut war das schnellste Team in der LMP2

Signatech Alpine und Porsche an der Spitze

In der LMP2-Klasse dominierte Signatech Alpine Matmut die erste Trainingssession. Der Franzose Nicolas Lapierre umrundete die Strecke in Spa als schnellster der Klasse. Gaststarter G-Drive Racing gab beim Seriendebüt des Aurus 01 einen gelungenen Einstand und fuhr auf Anhieb auf Platz zwei.

Bei den LMGTE-Am-Fahrzeugen setzte sich Ben Barker im Gulf Racing Porsche #86 an die Spitze. Mit 0,07 Sekunden Abstand positionierte sich der Brite nur knapp vor dem Ferrari von Spirit of Race.


Die vollständigen Ergebnisse des ersten Freien Trainings könnt Ihr hier nachlesen. Einen Rückblick auf die 6 Stunden von Spa 2018 gibt es hier zum nachlesen. Alle Infos zum Rennen am kommenden Wochenende haben wir hier zusammengefasst.

Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff / Ton Kerdijk)