SMP-Racing will 2016 weiter wachsen

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Mit der kommenden Saison wird sich die russiche SMP-Mannschaft wieder für die LMP2-Klasse der WEC anmelden. Zur Überraschung vieler, wird sich das Team nicht nur auf die Weltmeisterschaft konzentieren, sondern parallel auch in der ELMS sowie der AsLMS an den Start gehen. In allen drei ACO-Serien will man mit dem eigens entwickelten BR01 in der LMP2-Klasse antreten.

Ähnlich wie RedBull es in der Formel 1 praktiziert, so setzt auch SMP-Racing alles daran, den eigenen Nachwuchs von den Kart-Serien bis hin zur WEC zu begleiten. Im vergangenen Jahr kamen jedoch erste Zweifel auf, als man den WEC-Einsatz dezimierte und in der ELMS unter dem Namen AF-Racing eine Partnerschaft mit Ferrari einging, um die Kosten für das Rennprogramm zu reduzieren. Doch nach einem zurückhaltenden Jahr will man 2016 wieder voll angreifen und wird mit fünf BR01 auf den großen Langstreckenbühnen präsent sein.

Das bisherige ELMS-Team samt Fahrern wird in die WEC aufsteigen und mit den beiden Wagen unter dem Namen SMP-Racing in der LMP2 starten. In der European Le Mans Series wird es auch in der kommenden Saison wieder zwei der Prototypen geben, jedoch eingesetzt vom Partner Ferrari als AF Racing in der LMP2. Neu hinzu kommt ein SMP-Racing Fahrzeug in der AsLMS. Mit dem Ausbau des Rennprogramms will man auch dem asiatischen Nachwuchs eine Plattform bieten um erste Prototypen-Erfahrung zu sammeln.

Über diese Einsätze hinaus, plant man erneut einen Start bei den 24 Stunden von Le Mans mit mindestens zwei Wagen. Zusätzlich prüft man aktuell einen Start bei den 24 Stunden von Daytona im Januar. Der US-Markt ist für die Russen ein bisher unbekanntes Gebiet und mit einem Start beim amerikanischen Langstrecken-Klassiker will man einen erste Schritt machen um auch hier Fuß zu fassen.

Welche Fahrer SMP-Racing genau in seinen fünf Fahrzeugen einsetzten wird, ist noch unklar. Auch über die Zukunft des GT-Am Ferrari hat man noch nicht entschieden. Doch bereits zum WEC-Finale in Bahrain will man die nächste Bekanntgabe machen und auch die letzten offenen Punkte klären.

Quelle: Sportscar365
Bildquelle:WEC-Magazin (Walter Schruff)