Porsche auf den ersten drei Startplätze in Spa

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In einem hart umkämpften Qualifying schafft es das Porsche Team, sich die ersten drei Positionen zu sichern. Mit einer beachtlichen Geschwindigkeit machten die drei 919 die ersten Startplätze unter sich aus und ließen die Konkurrenz alt aussehen.

Im belgischen Spa-Francorchamps schlug heute die Stunde des deutschen Porsche-Teams. Nach dem die Stuttgarter bereits beim ersten Rennen in Silverstone eine beachtliche Geschwindigkeit an den Tag legten, zeigten sie beim heutigen Qualifying, dass es sich bei der Performance keinesfalls um eine Eintagsfliege handelt. Mit einer Spitzenzeit von 1:54.767 fuhren Timo Bernhard und Brandon Hartley den Porsche #17 auf die Poleposition und stellten gleichzeitig eine neue schnellste Rundenzeit in Spa auf. Mit nur 0,258 Sekunden Rückstand fuhr das neue Schwesterauto mit der Nummer #19 auf die zweite Position, gefolgt von der #18 auf der drei.

Die Konkurrenz hatte heute schwer mit den Porsche-Prototypen zu kämpfen. Auf der vierten Startposition schaffte es der Audi #7 mit einer Zeit von 1:55.540 gefolgt von der #8 auf Platz fünft. Der neue dritte Audi hingegen musste sich erst an die Strecke gewöhnen und schaffte es nicht über den achten Startplatz hinaus. Für den Weltmeister Toyota lief es nach dem Unfall im gestrigen Training alles andere als rosig und man fuhr mit 1:57.487 nur auf die Plätze sechs und sieben.
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In der LMP2-Klasse zeigte sich die russische G-Drive Mannschaft erneut stark und konnte ihre Silverstone-Performance auch in Spa fortsetzen. Mit einer Zeit von 2:07.761 setzten sich die Vizemeister von 2014 auf den ersten Startplatz mit nur 0,475 Sekunden Rückstand auf den LMP1-Wagen von ByKolles. Ebenfalls wieder stark war das Team von KCMG. Mit dem Oreca 05 zeigte man ein solides Ergebnis und fuhr mit 2:07.970 auf den zweiten Startplatz. Der Neueinsteiger SARD-Morand startete nach einem langen auf und ab gut ins Qualifying und fuhr auf den dritten Startplatz. Schwer zu kämpfen hatten die Teams von ESM und OAK-Racing. Beide Mannschaften taten sich äußerst schwer mit ihren Ligier JS P2 und kamen trotz der herausragenden Rundenzeit des G-Drive nicht über die letzten beiden Startpositionen hinaus.
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Bei den GTE-Fahrzeugen überraschte Aston Martin heute mit einer doppel Pole. Während sich die #99 von Rees, MacDowall und Stanaway in der GT-Pro auf die erste Position setzte, so sicherte sich die #98 von Dalla Lana, Lamy und Lauda den ersten Startplatz in der GT-Am. Insgesamt zeigte sich jedoch ein stark gemischtes Feld in der Pro-Wertung. Dicht hinter dem Aston Martin landete der Ferrari #51 von Bruni und Vilander mit nur 0.070 Sekunden Rückstand auf die #99 gefolgt vom Aston Martin #97 mit ebenfalls nur 0.321 Sekunden Abstand. In der Am-Kategorie sahen die Zeiten schon etwas anders aus. Hinter dem Vantage V8 landete die Larbre Competition Corvette mit einer Rundenzeit von 2:20.694 gefolgt vom Abu Dhabi-Proton Porsche #88 auf Startplatz drei.

Bildquelle: WEC-Magazin (Walter Schruff)