Neue BoP-Vorgaben für Aston Martin beim Finale

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Wenn Menschen unzufrieden mit etwas sind, äußern sie dies oft in Form von Protest, um die Problem-Verursacher zum Umdenken zu bewegen. In der WEC gab es beim vergangenen Rennen einen Protest seitens Aston Martin, als man das Fahrzeug mit der #95 überraschend nicht zum Rennen anmeldete. Wie es scheint, hat das Verhalten etwas Bewirkt und man kommt dem britischen Team nun entgegen.

Aston begründete den Rückzug des dritten Wagen öffentlich mit den aussichtslosen Chancen, aufgrund der aktuellen Balance-of-Performance (BoP) Vorgaben. Es war ein Schritt, mit dem die Verantwortlichen nicht gerechnet haben. Um einen vollständigen Rückzug von Aston Martin zu vermeiden, hat sich das Endurance Komitee darauf geeinigt, für alle Vantage GTE die BoP-Vorgaben auf den Stand der 6 Stunden von Silverstone 2015 zurückzusetzen.

Ab sofort dürfen die Aston Martin Fahrzeuge in beiden Klassen wieder den größeren Luftmengenbegrenzer von 29,1 mm benutzen. Durch diesen Schritt stehen dem Team nun mehr Möglichkeiten beim Setup zur Verfügung, was zu einem ausgeglicheneren Leistungsbild in den beiden GT-Klassen führen sollte.

Aston Martin will die veränderten Bedingungen nun bestmöglich nutzen und revidiert die eigene Aussage. Statt zum Saisonfinale mit nur 4 Wagen zu erscheinen, wird auch die #95 wieder mit dabei sein. Die drei Dänen Nicki Thiim, Marco Sorensen und Christoffer Nygaard bekommen so doch noch die Chance, beim Saisonabschluss der WEC aktiv dabei zu sein.

Quelle: Autosport.com
Bild: WEC-Magazin (James Clarke)