Neue Balance of Performance Werte in der LMGTE

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Nach dem das Endurance-Komitee vergangene Woche die Technologie-Äquivalenz in der LMP1 angepasst hat, folgte jetzt nun die Optimierung in der LMGTE. Sowohl in der GT-Pro, als auch in der GT-Am gelten ab dem Nürburgring-Lauf neue Balance of Performance Werte.

Die beiden Manthey-Porsche könnten von den neuen Werten wohl am meisten profitieren. Dank der neuen BoP-Vorgaben dürfen die beiden 911 RSR 10 kg Zusatzgewicht weglassen. Für den vierten Saisonlauf liegt das Gewicht des Porsche somit bei 1215 kg. Grund für diese Anpassung sind die schlechten Ergebnisse der Stuttgarter zum Saisonbeginn. Mit der Gewichtsreduktion soll die Konkurrenzfähigkeit wiederhergestellt werden.

Großer Verlierer bei den neuen BoP-Vorgaben ist Aston Martin. Die britische Mannschaft muss aufgrund des guten Saisonstarts und der Dominanz in Le Mans künftig mit einem 0,5 Millimeter kleineren Luftmengenbegrenzer bei allen drei Fahrzeugen vorlieb nehmen. Als einziger Hersteller muss Ferrari keine Änderungen vornehmen. Die Tabellenführer können ohne große Neuabstimmungen das Ziel Titelverteidigung weiter in Angriff nehmen.

Neben den Werksteams müssen sich jedoch auch die Privatmannschaften in der GT-Am auf Änderungen gefasst machen. Auch hier stellte das Endurance-Komitee fest, dass die Porsche 911 RSR benachteiligt sind. Ab sofort dürfen alle Wagen des Typs ganze 15 kg Zusatzgewicht entfernen. Aufgebrummt bekommen diese zusätzlichen 15 kg alle Ferrari 458 Italia. Grund hierfür ist der Sieg des SMP-Ferrari in Le Mans, welcher nun die GT-Am Tabelle anführt. Aston Martin bleibt vom Mehrgewicht verschont, muss jedoch wie in der GT-Pro einen 0,5 Millimeter kleineren Luftmengenbegrenzer verbauen.

Quelle: Speedweek.com
Bild: WEC-Magazin (James Clarke)