Michael Shank Racing will WEC-Luft schnuppern

Eingetragen bei: Ankündigung, Rennen, Teams | 0

17380280451_9800afa201_z
Erst kürzlich berichteten wir über das US-Team „Michael Shank Racing“, welches in diesem Jahr erstmals den Schritt nach Le Mans wagt. Doch wie jetzt bekannt wurde, wird es nicht bei einem Rennen auf europäischem Boden bleiben. In Vorbereitung auf das 24 Stunden Rennen plant die Mannschaft nun einen Zusatzstart in Belgien.

Dank der Wildcard des Fahrers John Pew bekommt das Team von Michael Shank die Möglichkeit bei den 24 Stunden von Le Mans 2016 anzutreten. Es ist das erst mal für die US-Mannschaft, dass sie beim Langstrecken-Klassiker an den Start gehen wird. Das Rennen ist etwas besonderes und viele Teams nutzen andere Aerodynamik-Teile und spezielle Fahrzeug-Abstimmungen, welche sich teilweise erheblich vom normalen Jahres-Setup unterscheiden. Auch Michael Shank Racing ist sich der Herausforderung bewusst und will alles unternehmen um beim Debüt das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Um das zu schaffen plant das US-Team einen zusätzlichen Europa-Einsatz bei den 6 Stunden von Spa. Das WEC-Rennen am 07. Mai ist durch seine 7 km Länge und die landschaftlichen Besonderheiten der optimale Ort, um das geplante Le-Mans-Kit in der Praxis vorab zu erproben.

Ob es auch dazu kommt ist aktuell aber noch offen, da die Startplätze in Spa begrenzt sind. Die Anzahl der möglichen Gaststarter wird durch das neue WEC-Feld bestimmt, das dieses Jahr größere ausfallen könnte als bisher. Hinzu kommen die weiteren Le Mans Starter, welche ebenfalls mit dem Gedanken der Vorbereitung spielen. Die offizielle Bestätigung bezüglich der Zu- oder Absage für das US-Team wird frühestens mit der Vorab-Meldeliste Ende April folgen.

Sollte es klappen, nehmen hinter dem Steuer des Ligier JS P2 mit Honda-Motor nur die beiden Piloten Ozz Negri und John Pew. Der für Le Mans eingeplante Laurens Vanthoor muss seinen Verpflichtungen in der Blancpain GT Series nachkommen, welche am gleichen Wochenende fährt.

Quelle: Sportscar365.com
Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)