Le Mans: Porsche holt Sieg in letzter Minute

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Die Porsche-Mannschaft um Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas gewinnt die 24 Stunden von Le Mans in der finalen Runde. Durch einen technischen Defekt im Toyota #5 von Kazuki Nakajima musste sich die Japaner nach 24 Stunden geschlagen geben.

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Nachdem sich Porsche über die gesamte Distanz mit dem führenden Toyota an der Spitze duellierte, sah eine Stunde vor Schluss alles nach einem Sieg für den Toyota TS050 Hybrid #5 aus. Doch das vermeintliche Siegertrio Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima verlor in der vorletzten Runde an Leistung und wurde vom Verfolger-Porsche #2 rund um Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas in überholt.

Die Toyota-Piloten Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stéphane Sarrazin, welche in den Nachtstunden für lange Zeit die Spitze anführten, landeten nach einem außerplanmäßigen Boxenstopp auf dem zweiten Gesamtrang. Platz drei sicherten sich die Audi-Piloten Lucas Di Grassi, Oliver Jarvis und Loic Duval im Audi #8.

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In der GTE-Pro Klasse konnte Ford Chip Ganassi Racing mit dem Auto #68 Geschichte schreiben. Genau 50 Jahre nach dem phänomenalen Dreifachsieg bei den 24 Stunden von Le Mans, gelang es den Polsettern Dirk Müller, Joey Hand und Sébastien Bourdais einen Start-Ziel-Sieg zum Jubiläumsrennen einzufahren.

Die amerikanische Ferrari-Mannschaft Risi Competizione, die bis zum Ende um den Sieg in der GTE-Pro Klasse kämpfte, beendete den Rennklassiker mit den Piloten Toni Vilander, Giancarlo Fishchella und Matteo Malucelli auf Rang zwei. Den dritten Platz sicherten sich die Ford-Kollegen Ryan Brisco, Richard Westbrook und Scott Dixon im Fahrzeug mit der Startnummer #69.

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Das Fahrertrio Richelmi Stéphane, Nicolas Lapierre und Gustavo Menezes fuhr im LMP2-Boliden von Signatech Alpine den ersten Klassensieg in Le Mans ein. Mit einer Runde Rückstand überquerte das amtierende LMP2-Meisterteam G-Drive Racing rund um Roman Rusinov, René Rast und Will Stevens die Ziellinie auf dem zweiten Rang. Das russische Gespann Vitaly Petrov, Victor Shaytar und Kirill Ladygin landeten im eigenentwickelten SMP-Boliden auf Platz drei.

In der GTE-Am Klasse sicherte sich Ferrari einen Doppelsieg. Die Scuderia-Corsa-Piloten William Sweedler, Townsend Bell und Segal Jeffrey holten nach einem nahezu fehlerfreien Rennen den Klassensieg vor den Markenkollegen Emmanuel Collard, Rui Aguas und Francois Perrodo im AF Corse Ferrari #83. Das Porsche Team Abu Dhabi Proton Racing sicherte sich mit den Fahrern Khaled Al Qubaisi, David Heinemeier Hansson und Patrick Long den dritten Rang der Amateur-Kategorie.

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Bilder: WEC-Magazin