Larbre Competition verstärkt sein WEC Aufgebot

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Mit der Bekanntgabe des Einstiegs von Ford in die USCC und WEC geriet der US-Konkurrent GM in Zugzwang und begann mit der Evaluierung einer Notlösung für 2016. Eine Idee die schnell die Runde machte, war eine Werksunterstützung von Larbre Competition um einen GT-Pro Einsatz zu ermöglich.

Zusammen mit dem Team Manthey hatte Porsche in den vergangenen Jahren erfolgreich zwei 911 unter dem Werksbanner eingesetzt. Obwohl es nach außen hin wie ein Werksteam aussah, blieb es von der internen Struktur eine Privatmannschaft. Von diesem Modell inspiriert plante nun GM ebenfalls einen GT-Pro Einsatz zusammen mit Larbre Competition. Doch die Gespräche im Herbst diesen Jahres verliefen nicht nach Plan und so strich man die Idee.

Statt den Alternativplan zu realisieren, welcher eine Beförderung des USCC-Team in die WEC vorsah, entschied sich die Chefetage für die Fortführung der bisherige Strategie. Auch im kommenden Jahr wird Corvette als Werksteam nur in der USCC aktiv sein. Im Juni folgt der reguläre Gaststart mit beiden Wagen im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans. Für Larbre Competition besteht jedoch noch Hoffnung auf eine tiefere Zusammenarbeit.

Für die kommende Saison plant die französische Mannschaft den Einsatz von zwei C7.R in der GT-Am. Da der Unterhalt von zwei Fahrzeugen teurer ist und GM nicht komplett tatenlos zusehen will, unterstützt man das Kundenteam finanziell beim Kauf der Fahrzeuge und Teile für 2016.

Fraglich ist, wie es für Corvette im Jahr 2017 weitergeht. Sollte Ford auf Anhieb die GT-Pro gewinnen, so dürfte ein Werkseinstieg von GM bzw. die Werksunterstützung für Larbre gesetzt sein. Legt der Neueinsteiger aber eine ähnliche Blamage die Nissan in der LMP1 hin, so könnten die Träume von beiden US-Herstellern in der WEC schnell wieder verblassen.

Via: Sportscar365
Bild: WEC-Magazin (James Clarke)