Die Startaufstellung für die 24h Le Mans

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Die Pole-Position für die 87. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans geht auch 2019 an Toyota. Im Q2 konnte Kamui Kobayashi den Circuit de la Sarthe in 3:15.4977 Minuten umrunden und so Startrang eins vor dem Schwesterfahrzeug sichern. Der schnellste Nicht-Hybride war die #17 von SMP Racing, welcher in der Startaufstellung von Rang drei ins Rennen geht.

Aston Martin Racing auf Pole-Position in Le Mans
Aston Martin Racing konnte die schnellste Rundenzeit in der LMGTE-Pro verzeichnen.

Fallende Temperaturen machen in der Nacht Verbesserungen fast unmöglich. Nur wenige Fahrzeuge waren in der Lage, die eigenen Rundenzeiten aus dem Q1 zu unterbieten. Ganz unerwartet verlief das zweite und dritte Qualifying beim Team von Rebellion Racing.

Diesmal war es die Startnummer eins, welche 20 Minuten vor Ende der Session auf der Strecke liegen blieb. Ein Schaden am Motor war die Ursache, ähnlich wie zuvor schon beim Schwesterwagen. Die großen Rückschläge verhinderten bessere Startplätze für die Schweizer.

Überraschungs-Pole für Aston Martin Racing

Für große Augen bei allen beteiligten sorgte das Trio Thiim, Sørensen und Turner im Aston Martin #95. Mit einer unglaublichen Rundenzeit von 3:48.000 positionierte sich das britische Team an der Spitze des LMGTE-Feldes.

Die zweitschnellste Rundenzeit kam von Tincknell, Priaulx und Bornarito, die schon in den Sessions zuvor mit Ihrem Ford #67 glänzen konnten. Startrang drei sicherten sich die Gaststarter von Corvette Racing im Fahrzeug #63 mit Garcia, Magnussen und Rockenfeller am Steuer.

Graff SO24 startet von der LMP2-Pole ins Rennen
Die Pole-Position in der LMP2-Klasse ging an Graff SO24.

Unerwartete Spitzenposition für Graff SO24

Gleich mehrere Veränderungen gab es im LMP2-Feld. Die Gaststarter aus der ELMS, das Team Graff SO24, lieferten unerwartet die schnellste Rundenzeit (3:25.073) ab und übernehmen die so die Pole-Position für das Rennen.

Der zweite Platz in der Startaufstellung geht an das Fahrzeug #28 von TDS Racing. Loic Duval, Francois Perrodo und Mathieu Vaxivière positionierten sich mit 3:25.345 nur knapp hinter dem Bestwert. Die im Q1 noch schnellste Mannschaft (DragonSpeed – #31) konnte nicht mithalten und landete so auf Startrang drei.

Weiterhin in Porsche-Hand ist hingegen das LMGTE-Am Feld. Die Dempsey-Proton-Mannschaft machte einen guten Job und konnte die Pole-Position mit der #88 beibehalten. Das zweite Fahrzeug mit der #77 verbesserte sich hingegen sogar auf Startrang zwei und zog am Project 1-Porsche vorbei.


Die vollständige Startaufstellung für die 24h Le Mans gibt es hier zum Nachlesen. Weitere Details zur Rennstrecke und den vergangenen Jahren haben wir in unserem Rennkalender zusammengefasst.

Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff / Ton Kerdijk)