Aston Martin Hypercar für die WEC

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Mit Verkündung des Regelwerks für die Hypercar-Kategorie gab der Sportwagenbauer Aston Martin eine Beteiligung in der neuen Spitzenklasse bekannt. Basierend auf der Straßenversion des „Valkyrie“ steigen die Briten mit Beginn der Saison 2020/2021 mit einem Prototyp in die WEC ein.

Eine Render-Grafik des neuen Aston Martin Hypercar
Ein erstes Bild vom neuen Aston Martin Hypercar.

Mit zwei Fahrzeugen wird Aston Martin alle Rennen der FIA WEC-Saison 2020/2021 bestreiten. Diese Zusage gab der Hersteller im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans 2019. Oberstes Ziel ist neben dem WM-Titel vor allem der erste Platz beim französischen Langstrecken-Klassiker. Der bisher einzige Gesamtsieg in Le Mans stammt aus dem Jahr 1959 von Carroll Shelby und Roy Savaldori im DBR1.

Bereits im Jahr 2011 gab es bereits einen ersten Prototypen-Versuch in Form des AMR-One. Dieser blieb jedoch erfolglos und kam 2012 nicht in der neuen WEC zum Einsatz. Neun Jahre später gibt es nun einen weiteren Anlauf. Entwickelt wird die Motorsport-Version des Hypercars gemeinsam von Aston Martin, Red Bull Advanced Technologies und dem Projekt-Partner AF Racing.

Aston Martin CEO Andy Palmer sagt zum Projekt: „Wir haben immer gesagt das wir Aston Martin eines Tages nach Le Mans zurückbringen werden. Nun ist die Zeit reif dafür! David Brown kam bereits 1959 hierher mit einem Fahrzeug, das in der Lage war zu gewinnen. Mit diesem Anspruch treten wir auch 2021 an. Der Aston Martin Valkyrie ist prädestiniert für so eine Herausforderung und passt perfekt in das neue Hypercar-Reglement des ACO.“

Weitere Informationen zu den genauen Leistungsdaten des Fahrzeugs und möglichen Fahrerkombinationen wurden bisher nicht gemacht. Es ist stark davon auszugehen, dass wir ein finales Lineup spätestens in Le Mans 2020 sehen werden.

Bild und Zitat © Aston Martin