Welche Fahrer holt Ford in die WEC?

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Fünfzig Jahre nach dem ersten Ford-Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans kehren die Amerikaner 2016 mit dem neuen Modell des Ford GT zurück auf die große Langstreckenbühne. Gemeinsam mit dem Team Ganassi wird Ford sowohl in der WEC als auch in der USCC zwei Fahrzeuge einsetzten.

Seit der ersten öffentlichen Bekanntgabe des Projektes bei den 24 Stunden von Le Mans in diesem Jahr, spalten sich die Meinungen über mögliche Fahrerpaarungen für die anstehende Saison. Auf den vier Fahrzeuge kann Ford acht bis zwölf Fahrern einsetzten. Wir von WEC-Magazin haben im folgenden Artikel potentielle Kandidaten für das Ford-Comeback zusammengetragen.

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Joey Hand DTM 2014

Joey Hand

Der erste mögliche Kandidat für das neue Programm ist der Daytona 24 Stunden Sieger von 2011. Der ehemalige DTM-Pilot startete in diesem Jahr gemeinsam mit dem Team Ganassi in der USCC. Zudem kann Hand mit elf Sebring-Starts und einer Teilnahme in Le Mans auf viel Langstrecken-Erfahrung zurückblicken. Der US-Amerikaner gilt schon seit Anfang des Programmes als heißer Kandidat auf einen Platz im neuen Ford GT. Ob der 36-jährige Familienvater jedoch für die Weltmeisterschaft in Frage kommt, bleibt abzuwarten.

Jeroen Bleekemolen

Der niederländische Rennfahrer zählt zu den ambitioniertesten Piloten der Welt. Fast jedes Wochenende ist der Le Mans Klassensieger von 2008 auf Rennstrecken der ganzen Welt für unterschiedliche Teams unterwegs. Für Ford wäre der Ex-DTM-Fahrer ein durchaus geeigneter Kandidat für den WEC-Kader. Ob Bleekemolen, welcher in diesem Jahr für Riley Motorsports an der Sarthe startete, ein Teil des Ford-Aufgebots 2016 wird, ließen die Amerikaner noch nicht durchblicken. Doch neue Gerüchte lassen darauf schließen, dass es zumindest Gespräche gegeben hat.

Stefan Mücke
Aston Martin Pilot Stefan Mücke

Stefan Mücke

In der Gerüchteküche um einen der begehrten Plätze kommt auch immer wieder der Name des Berliners Stefan Mücke auf. Der Aston Martin Pilot, welcher 2008 sein Le Mans Debüt gab, zählt zu den gefragtesten GT-Piloten auf dem Fahrermarkt. Da der FIA-GT-Vizemeister von 2011 in letzter Zeit bei Aston Martin etwas auf der Stelle tritt, würde ein Wechsel in ein neues Team seiner Karriere sicherlich neuen Aufschwung geben.

Scott Pruett

Ein weiterer Kandidat für einen Sitz im Ford GT ist der Amerikaner Scott Pruett. Das Motorsporturgestein konnte schon in den unterschiedlichsten Rennserien Erfahrungen sammeln. Genau diese Sicherheit des 55-jährigen wird es sein, welche Ford im Aufbau des neuen Langstreckenprojektes braucht. Bereits im Frühjahr 2015 war Pruett an den ersten Testfahrten des Ford GT beteiligt.

Welche Fahrer in den Kader von Ford aufgenommen werden, ist noch unklar. Die Amerikaner halten sich mit den offizielle Aussagen über das zukünftige Fahrerfeld noch sehr bedeckt. Sobald es eine Ankündigung seitens der Mannschaft gibt, erfahrt ihr diese natürlich sofort unter wec-magazin.de.

Bilder: WEC-Magazin (Tobias Krause)/(Walter Schruff)

 

  1. Gerd Pfeiffer

    Uwe Alzen, ist ja nicht mehr der Jüngste, aber immer noch einer der schnellsten und seine Erfahrung sind in meinen Augen unbezahlbar