WEC-Fahrer starten bei den 24 Stunden von Daytona

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Die TUDOR United Sportscar Championship startet an diesem Wochenende mit den 24 Stunden von Daytona in ihre zweite Saison. In dem großen Fahrerfeld von 53 Startern finden sich zahlreiche WEC-Piloten wieder, welche an diesem besonderen Event teilnehmen wollen. Im folgenden wollen wir einen Ausblick auf das 24 Stunden Rennen und deren Starterfeld werfen.
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David Heinemeier Hansson

Heinemeier Hansson war ein Teil der Aston Martin Familie und gewann 2014 in der GTE-Am Klasse die 24 Stunden von Le Mans sowie den Meistertitel der WEC. In diesem Jahr kehrt der Däne in die LMP2-Klasse zurück. Dort wird er dann den neuen HPD des PatronTequila-ESM-Teams pilotieren. An diesem Wochenende wird Hansson zusammen mit seinem neuen Team in Daytona antreten und den Wagen einem ersten Praxistest unterziehen.

Brendon Hartley

Der junge LMP1-debütant von 2014 wird auch in diesem Jahr zusammen mit Porsche um den Weltmeistertitel in der WEC kämpfen. An diesem Wochenende tauscht der Mann aus Neu-Seeland seinen 919 Hybrid gegen einen Fahrzeug vom Team Starworks Motorsport Riley eint und tritt in der Daytona-Prototypen-Kategorie an. Er wird Teil einen fünfköpfigen Mannschaft sein und sich das Auto mit Motorsportgrößen wie Ryan Hunter-Reay und Rubens Barrichello teilen.

Olivier Pla

Der Franzose wird sich in seinem Cockpit fast wie zu Hause fühlen. An diesem Wochenende darf Pla einen Ligier JS P2 fahren, dass gleiche Auto wie er gegen Ende der WEC-Saison 2014 bei G-Drive fuhr. Der einzige Unterschied wird für Olivier Pla wohl nur die Lackierung des Boliden sein. Das grüne Fahrzeug von Krohn Racing wird sich Pla mit Teambesitzer Tracy Krohn, Nic Jonsson und Alex Brundle teilen.
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Filipe Albuquerque

Der schnelle Brasilianer wird in diesem Jahr erneut bei den WEC-Läufen in Spa-Francorchamps und Le Mans für Audi im dritten Prototypen antreten. An diesem Wochenende wird Albuquerque jedoch in einem ORECA FL M09 in der PC-Klasse für Starworks Motorsport um den Sieg kämpfen.

Patrick Long

Patrick Long wird in diesem Jahr zusammen mit Patrick Dempsey seine erste komplette WEC-Saison in der GTE-Am Klasse bestreiten. In Daytona wir der Amerikaner im Porsche 911 RSR des Reifenherstellers Falken antreten. Long wird sich das Auto mit Bryan Sellers sowie Porsche Ass Wolf Henzler teilen.

Gianmaria Bruni und Toni Vilander

Die amtierenden GTE-Pro Meister der WEC werden in gewohnter Umgebung auch bei den 24 Stunden von Daytona antreten. In einem Ferrari 458 Italia von AF Corse wird das Duo zusammen mit Le-Mans-Ikone Emmanuel Collard und Francois Perrodo das Rennen für das Team aus Italien bestreiten.

David Rigon und Pierre Kaffer

Ferrari-Pilot David Rigon wird an diesem Wochenende gegen sein WEC-Team AF Corse antreten. In einem von Risi Competitzione eingesetzten Ferrari 458 Italia GTLM wird er zusammen mit dem deutschen Lotus-LMP1 Fahrer Pierre Kaffer, Le Mans Klassensieger Olivier Beretta und Formel 1 GrandPrix-Gewinner Giancarlo Fisichella teilnehmen.

Pedro Lamy, Paul Dalla Lana, Darren Turner, Stefan Mücke und Matthias Lauda

Der Aston Martin Vantage V8 mit der Startnummer #98 bringt die meisten WEC-Piloten mit nach Daytona. Das starke Fahreraufgebot besteht aus Neuzugang Lauda und vier Werkspiloten aus der Saison 2014. Das Rennen an diesem Wochenende wird für die Mannschaft der erste Testlauf vor der kommenden WEC-Saison sein.
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Nick Tandy, Patrick Pilet und Marc Lieb

Pilet und Tandy werden ihren gewohnten Porsche 911 in der GTLM-Klasse um die berühmte Rennstrecke pilotieren. Porsche LMP1-Fahrer Marc Lieb wird das Duo dabei unterstützen. Obwohl er vergangene Saison mit dem Porsche 919 Hybrid unterwegs war, hat der Deutsche auch jede Menge GT-Erfahrung im Gepäck. Sein Le Mans Klassensiege von 2005, 2010 und 2013 schaffen eine perfekte Grundlage für das Rennen in Nordamerika.

Jörg Bergmeister und Frederic Markowiecki

Die Porsche Werkspiloten Jörg Bergmeister und Frederic Makowiecki werden neben dem Porsche-Supercup Champion Earl Bamber die 24 Stunden von Daytona bestreiten. In einem von Porsche-Nordamerika gestellten 911 tritt das Trio in der GTLM-Klasse an. Für die Porsche-Fahrer wird dieses Wochenende hart. Im Gegensatz zu ihren Konkurrenten von Aston Martin, sind sie nur zu dritt im Fahrzeug und müssen mit einer höheren Belastung klar kommen.
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Darryl O’Young

O’Young schaffte es in seiner WEC-Debütsaison 2014 ein Podium zu erzielen. Die Saison 2015 beginnt er in Daytona in einem Porsche 911 von GTD. Das Auto teilt er sich unter anderem mit Profis wie Ex-FIA GT1 Meister Marc Basseng. Ob er in diesem Jahr auch wieder für Aston Martin fahren wird ist hingegen noch nicht bekannt.

Klaus Bachler

Der junge Österreicher hatte ein starkes Jahr 2014 und schaffte es sogar Rang zwei der GTE-Am Klasse in Le Mans einzufahren. An diesem Wochenende wird der Porsche-Junior für Konrad Motorsports in einem Porsche 911 um den Sieg kämpfen.

René Rast

Der ADAC GT Masters Champion von 2014 wird in diesem Jahr im dritten Prototypen von Audi bei den 6-Stunden von Spa-Francorchamps sowie den 24-Stunden von Le Mans antreten. Dieses Wochenende wird der Deutsche in einem GTD Audi R8 LMS für das Paul Miller Racing Team bestreiten.
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Michele Rugolo und Matt Griffin

Griffin und Rugolo werden in Daytona zusammen mit Rui Aguas und Pasin Lathouras für AF Corse in einem Ferrari 458 Italia an den Start gehen.

Patrick Dempsey

Greys Anatomy-Star und regelmäßiger Le Mans Teilnehmer Patrick Dempsey wird 2015 seine erste Saison in der Weltmeisterschaft fahren. Aber vor seinem Einsatz in der WEC wird der Amerikaner vor heimischen Publikum in einem Porsche 911 für Wright Motorsports antreten.

Christoffer Nygaard

Mit dem zweiten Platz in der WEC GTE-Am Klasse 2014 wird Nygaard in diesem Jahr versuchen dieses Ergebnis zu übertreffen. Um nach der Winterpause wieder auf sein gewohntes Level zu kommen, packt der Däne die Chance beim Schopf und tritt für Aston Martin in Daytona an.

Andrea Bertolini

In einem Ferrari 458 Italia wird sich AF Corse Pilot Bertolini in Daytona fast wie zu Hause fühlen. In dem Rennen an diesem Wochenende will er mit seinen Leistungen glänzen um erneut einen Platz in der WEC zu bekommen.

Am Samstag Startet das Rennen um 14:10 Uhr (Mitteleuropäische Zeit). Das Rennen wird Live auf dem Pay-TV-Sender MotorsTV übertragen. Wer diesen Sender nicht hat, kann auf der Webseite der IMSA den offiziellen Stream verfolgen. Jedoch wird es dort nach deutsche Zeit nur Übertragungen von 04:00 Uhr bis 13:00 Uhr geben, da sich der TV-Sender Fox Sports die Exklusiv-Senderechte in den USA gesichert hat. Während des gesamten Rennens wird es eine Radio-Sendung auf der IMSA-Webseite geben, welche ohne Einschränkungen zu empfangen ist.

Bildquellen: FIAWEC/IMSA/Rodrigomattar