Toyota sichert sich zweiten Saisonsieg

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Nach sechs packenden Stunden konnte der Toyota mit der Nummer 8 den Sieg bei den 6 Stunden von Spa einfahren. Auf Platz zwei landete das Weltmeisterfahrzeug von Audi mit der Startnummer 1. Der dritte Platz ging an den zweiten Toyota (#7). Porsche konnte aufgrund der nachlassenden Leistung zum Rennende die Poleposition nicht in einen Sieg verwandeln. Der Wagen Nummer 14 landete auf Platz 4, das Schwesterauto 20 auf Position 23.

Die ersten drei Stunden des Rennens in Spa waren an Action schon kaum zu überbieten, doch in der zweiten Hälfte haben die Teams noch mal eine Schippe drauf gelegt. Mit Beginn der dritten Rennstunde, wurde der Toyota von Alexander Wurz langsamer und konnte nicht mehr mit dem Schwesterauto und dem Porsche mit der Startnummer #14 mithalten. Der Wagen verlor zusehend an Geschwindigkeit und erst durch einen Boxenstopp wurde das Problem behoben. Die schwäche von Toyota war wie ein Befreiungsschlag für Weltmeister Audi. Wie verwandelt legten die Fahrzeuge mit der Startnummer #1 und #2 kräftig zu und kämpften nun um die Spitzenplätze des Feldes.

Mit 2:29 Stunden verbleibender Zeit auf der Uhr, beschädigte sich der Porsche mit der Startnummer #14 den Unterboden und verlor somit den zweiten Platz. Ein weiterer Konkurrent kam langsam aus der Puste. Während die Audis am Anfang des Rennens schwerfällig in Gang kamen, legten Porsche und Toyota mit einer starken Leistung vor. Doch kurz vor Schluss scheint Audi seine alte Stärke wiedergefunden zu haben. Der Porsche mit der Startnummer #20 welcher nach einem technischen Problem in die Box geschoben wurde, konnte nach gut 30 Minuten Boxenstopp wieder zurück auf die Strecke fahren. Seit dem gab es keine richtige Dominanz mehr. In einem Spannenden Finale kämpften Toyota, Audi und Porsche um ein Platz auf dem Treppchen. Bis zum Ende gab keiner nach, die Nerven lagen bei allen blank.

Nach gut einer Stunde ohne Probleme auf der Strecke, wurde der Rebellion mit der Nummer #13 wieder zurück in die Box gerufen. Die Benzinleitung hatte ein Leck bekommen und es hatte sich ein kleiner Brand im Motorraum gebildet. Glücklicherweise schaffte es der Wagen in die Box und keiner wurde verletzt. Bei Rebellion besteht nach diesem Rennen noch einiges an Verbesserungsbedarf. Hoffentlich lernt man bis zum 14. Juni aus den Fehlern von heute.

In der vierten Rennstunde lieferten sich in der LMP2 Klasse KCMG und Jota einen Kampf über 20 Runden. Das KCMG-Team entschied das packende Duell nach einem Boxenstopp von Jota für sich. Fast gleichzeitig lieferten sich in der LMP1 Klasse der Toyota mit der Nummer #7 und der Audi mitder Nummer #1 einen Kampf um die Führung. Nach einem klassischen Bremsmanöver konnte der Toyota am Audi vorbeifahren und sich nach wenigen Minuten wieder absetzten. Mit 1:39 Stunde verbleibend kamen die führenden Fahrzeuge von Toyota und Audi an die Box und der Porsche von Dumas mit der Nummer #14 konnte sich die Führungsposition schnappen. Als Dumas jedoch zu einem Boxenstopp rein musste, sah das Feld wieder aus wie Momente zuvor. Vierzig Minuten vor Schluss flog einer der SMP-Fahrzeuge von der Strecke ab, schlug jedoch nicht ein und konnte weiterfahren.

In der gering besetzten LMP2 Klasse konnte sich G-Drive den Sieg vor Gaststarter Jota und Neuling KCMG sichern. Bei den GT-Fahrzeugen machte AF Corse eine Punktlandung. Toni Vilander und Gianmaria Bruni in der #51 konnten die Poleposition in einen Sieg verwandeln. Dahinter landeten der Manthey Porsche #91 und der zweite Ferrari rund um James Calado mit Nummer 71. Nach dem starken Duell am Rennanfang ließ Aston Martin zum Ende hin nach und konnte mit den Ferrari nicht mehr mithalten und landete am Ende der GT-Pro Tabelle.

In der LMGTE-Am fuhr der AF Corese mit der Nummer 61 zum Sieg. Dicht dahinter landeten die beiden Aston Martin mit den Nummern #95 und #98. Rückblickend haben uns die 6 Stunden nicht enttäuscht. Nach dem spannenden Qualifying folgte ein ebenso packendes Rennen. Ein Kopf-an-Kopf Rennen in allen Klassen bis in die Dunkelheit. Es ist ein klasse Start in die neue Langstreckensaison und auch der Rest der Saison wird ein wahres Erlebnis werden.

Bild © fiawec.com