Porsche zufrieden nach Test mit Hülkenberg

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Das Porsche Team absolvierte in dieser Woche einen dreitägigen Test mit dem 919 Hybrid LMP1-Fahrzeug im nordspanischen Aragon. Dabei bekam Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg erstmals die Chance hinter dem Steuer des Prototypen platz zunehmen.
Porsche Team: Nico Huelkenberg
Die Porsche Stammfahrer Brendon Hartley und Timo Bernhard nahmen ebenfalls an den Testtagen in Spanien teil. Sie unterstützen Hülkenberg sowie die GT-Fahrer Christensen, Makowiecki und Tandy, welche ebenfalls den 919 Hybrid pilotieren durften. Insgesamt legten die Fahrer 2.731 Kilometer in dem dreitägigen Testprolog zurück.

Teamchef Andreas Seidl sagte in einem Interview mit Porsche: „Abgesehen von zeitweise recht starkem Wind waren die Testbedingungen in Aragon sehr gut. Es war wichtig, dass Nico den 919 zeitnah fahren konnte. Er hat sich sehr schnell zurechtgefunden und geliefert, was wir von ihm als Weltklassepilot erwartet haben. Auch menschlich passt er sehr gut zu unserem Team und zu Porsche. Für die GT-Fahrer war es ihr jeweils zweiter LMP1-Test. Keine Frage: Alle drei haben ihre Sache sehr gut gemacht. Brendon und Timo haben alle Fahrer in Aragon mit ihrem Wissen und ihrer Routine unterstützt. Es waren für alle sehr positive Testtage und ein schöner letzter Einsatz für unseren ersten Prototypen nach einer tollen Debütsaison. Jetzt konzentrieren wir uns komplett auf das 2015er Auto.“

Nico Hülkenberg wird Porsche bei den 24 Stunden von Le-Mans 2015 verstärken. Dort setzten die Stuttgarter einen weiteren Porsche 919 Hybrid ein. Der GP2-Champion von 2009 testete am Dienstag und Mittwoch und legte insgesamt 155 Runden zurück. In einem Interview fasste Hülkenberg kurz zusammen: „Der 919 ist toll zu fahren. In den schnellen Kurven hat er richtig viel Abtrieb, und wenn zum Herausbeschleunigen aus den langsameren Ecken die E-Maschine einsetzt, ist das sehr beeindruckend. Die Vorbereitung im Simulator war sehr realistisch, und die Nachtfahrt fand ich besonders cool. Ich freue mich auf die weiteren Tests und natürlich auf Le Mans.“

Quellen: Porsche-Pressematerial