Porsche 919 Hybrid: Mit neuem Aerodynamikpaket in Aragon

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Porsche-Aragon
Die Porsche Mannschaft testete bis einschließlich Gestern fünf Tage mit dem 2015er Porsche 919 Hybrid in Nordspanien. Es war der dritte ausgiebige Test für das LMP1-Fahrzeug, welches am 26. März in Paul Ricard den offiziellen Look präsentieren wird. Am 27. und 28. März wird der Bolide final beim FIA WEC Prolog in Südfrankreich getestet.

Auf der 5,078 Kilometer langen Strecke in Aragon (Spanien) teilten sich seit Montag Earl Bamber, Timo Bernhard, Romain Dumas, Neel Jani, Marc Lieb und Nick Tandy hinter dem Steuer ab. Zusammen fuhren die Werksfahrer 7.599 Kilometer. Trotz zeitweise starken Winden waren die Bedingungen beim Test insgesamt gut. Die strecke blieb über alle Tage trocken, die höchsten Außentemperaturen lagen bei 22 Grad Celsius und sanken bei den Nachtfahrten auf bis zu zwei Grad Celsius.

In einem Interview mit Porsche sagte Teamchef Andreas Seidl zum Testprogramm: „Die wichtigste Neuerung war ein optimiertes Aerodynamikpaket. Mit diesem Stand wollen wir die ersten beiden Sechsstundenrennen der WM in Silverstone und in Spa fahren. Insgesamt waren die Tage in Aragon eine Mischung aus Dauererprobung und Performance-Test für diese ersten Rennen. Weitere Schwerpunkte waren die Reifentests mit Michelin, das Training rennspezifischer Abläufe wie Boxenstopps und Fahrerwechsel für die gesamte Crew sowie Fahrpraxis für unsere Neuzugänge.“ Während Nick Tandy schon mehr Testgelegenheit hatte, war Earl Bamber zuvor nur beim Januar-Test in Abu Dhabi dabei gewesen.

Seidl fasst zusammen: „Wir haben unser intensives Testprogramm hier nahtlos fortgesetzt und konnten allen Fahrern viele Testkilometer ermöglichen. Wir sind unsere ersten Rennsimulationen mit dem neuen Auto gefahren und sollten für die Sechsstundenrennen in Silverstone und Spa schon gut aufgestellt sein. Bei der Abarbeitung der zahlreichen Testpunkte haben wir wieder viele Daten gesammelt – ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit des 919. Im Hinblick auf die 24 Stunden von Le Mans gibt es noch Schwachstellen, die nun mit Hochdruck abgearbeitet werden.“

Quellen: Porsche-Pressemitteilung