Mit dem Trainingsauftakt in Monza eröffnete die WEC das vierte Rennwochenende der Saison. Die Ergebnisse haben wir kurz & kompakt für Euch.

Am Rennwochenende haben die Freien Trainings nur eine untergeordnete Rolle. Es gibt nichts zu gewinnen, es gibt keine Punkte und wirklich spannend sind diese Sessions auch nicht. Dennoch haben sie eine zentrale Bedeutung für die Teams und Fahrer. Diese können das Auto auf die Strecke abstimmen, verschiedene Einstellungen testen und eine grobe Richtung für das Wochenende aufzeigen.

In der Spitzenklasse der Hypercars zeigte sich Glickenhaus nicht nur im neuen (himmelblauen) Farbgewand, die US-Amerikaner konnten auch zwei Mal die schnellste Trainingszeit in Monza verbuchen. Einen ähnlich guten Einstand hatten die Debütanten von Peugeot, die erstmals mit Ihrem Fahrzeug (Peugeot 9X8) am Start waren. Besonders das Trio in der #93 konnte sich gleich doppelt auf Gesamtrang zwei platzieren.

In der LMP2-Klasse konnte sich zunächst die italienische AF Corse-Mannschaft ganz vorn behaupten, musste doch mit fortschreitender Tageszeit den Platz räumen. Die üblichen verdächtigen von JOTA, WRT und United Autosports zeigten ihr Können und wurden zunehmend schneller auf dem Kurs.

Besonders frustrierend verlief der Trainingsauftakt in Monza für die Lokalmatadoren. Beide LMGTE-Pro-Ferrari schafften es nicht am Porsche vorbei, der die Klassenspitze beanspruchte. In der dritten Trainings-Session verbesserte sich zudem noch Corvette und reichte die Italiener ans Ende durch.

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in der LMGTE-Am. Hier waren die Porsche-Teams ebenfalls sehr schnell unterwegs und fanden früh ein gutes Setup. Die Ferrari-Mannschaften hatten länger zu tüfteln und kamen erst zum Ende des letzten Trainings in Schlagweite.

Die einzelnen Rundenzeiten und Ergebnisse aller Freien Trainings haben wir hier, hier und hier verlinkt.

Bild © 2022 WEC-Magazin (David Tunnicliffe)


Tobias

Tobias ist Chefredakteur und einer der Gründer von WEC-Magazin.