Henzler rechnet mit Podium am Nürburgring

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An diesem Wochenende gastiert die Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem GP-Kurs des Nürburgrings. In Vorbereitung auf das 6-Stunden-Rennen haben wir von WEC-Magazin mit Porsche-Pilot Wolf Henzler über sein Heimspiel und die bisherige Saison gesprochen. 

WM: Wolf, wie würdest du deine bisherige Saison beim Team KCMG beschreiben?
WH: „Ich glaube man kann wirklich sagen, dass wir in der aktuellen WEC-Saison nicht mit Erfolgen verwöhnt wurden. Das gesamte Team hat in Silverstone, Spa und Le Mans einen super Job gemacht, doch leider machten uns zusätzliche Boxenstopps und Reparaturen immer wieder einen Strich durch die Rechnung.“

WM: Konntet Ihr wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Fahrzeugs in Le Mans sammeln?
WH: „Natürlich. Wir Fahrer konnten an dem Le Mans Wochenende viel Zeit im Fahrzeug verbringen und somit zahlreiche Kilometer abspulen. Zudem lagen wir bei nassen Bedingungen besonders gut im Rennen.“

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Am Nürburgring möchte Wolf Henzler mit seinen Teamkollegen in die Top-3 fahren

WM: Wie blickst du auf dein bevorstehendes WEC-Heimrennen? Ist der persönliche Erfolgsdruck  bei solch einem Event größer oder gehst du an jeden Weltmeisterschaftslauf gleich heran?
WH: „Ich blicke dem Rennen auf dem Nürburgring sehr positiv entgegen und freue mich auf mein Heimspiel. Der Druck ist allerdings nicht viel größer als bei allen anderen Rennen.“

WM: Was ist eure Zielsetzung für den Nürburgring? Welches Ergebnis ist realistisch betrachtet für euch drin?
WH: „Jetzt nach den 24 Stunden von Le Mans sind die Karten neu gemischt. Ohne größere Probleme im Rennen dürfte ein Podestplatz im Bereich des Möglichen sein.“

WM: Wenn du die letzten Jahre Revue passieren lässt, was ist der Moment am Nürburgring an den du dich gern zurück erinnerst?
WH: „Da gibt es so einige Momente. Wenn ich etwas weiter zurück blicke, dann erinnere ich mich natürlich gern an meine Porsche Carrera Cup Rennen auf der GP-Strecke. Aber auch an die Nordschleife habe ich viele schöne Erinnerungen, wie beispielsweise meinen dritten Platz beim 24-Stunden-Rennen im Jahr 2015.“

Bilder: 1:Porsche-Motorsport, 2:WEC-Magazin