Zusammenfassung der ersten Freien Trainings

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Die ersten beiden Trainings in Mexiko sind vorbei und noch scheint das Kräfteverhältnis ausgeglichen. Während Audi im FP1 vorlegte und sich die beiden vordersten Positionen sicherte, zog Porsche in der zweiten Session nach und schnappte den Ingolstädtern die Spitze weg.

In der LMP1-Klasse bahnt sich ein Duell auf Augenhöhe an. Sowohl im ersten, als auch im zweiten Training kämpften Audi und Porsche auf dem gleichen Level und konnten sich nur knapp vor den Konkurrenten setzen.

Weniger erfolgreich lief es hingegen für Toyota. Während Anthony Davidson nach einer Prellung nicht weiter in Mexiko teilnehmen kann und auch beim Rennen fehlen wird, schaffte es die Nummer sechs gar nicht erst konkurrenzfähige Zeiten zu fahren. Nach einem Unfall wurde der TS050 Hybrid so stark beschädigt, dass ein Einsatz in beiden Trainings nicht mehr möglich war.

Während Aston Martin den Ton in der LMGTE-Pro angibt, liegt Manor in der LMP2 aktuell nur auf dem zweiten Rang.
Während Aston Martin den Ton in der LMGTE-Pro angibt, schaffte es Manor in der LMP2 nur auf dem dritten Rang.

Ebenfalls spannend ging es in der LMGTE-Pro zu. Aston Martin überraschte mit starken Rundenzeiten und schaffte es Ferrari und Ford in Schach zu halten. Nach der Überraschung im FP1 legten die Italiener in der zweiten Session jedoch nach und platzierten sich mit nur 0,005 Sekunden Abstand auf dem dritten Rang. Bei Ford hingegen ist noch Luft nach oben, denn auch nach dem zweiten Freien Training fahren die US-Amerikaner der Konkurrenz mehr als eine Sekunde hinterher.

Bei den LMP2-Fahrzeugen enttäuschten die Lokalmatadoren von RGR Sport by Morand im ersten Training. Trotz zahlreicher Runden schaffte es das Team rund um Ricardo González nicht über Rang acht hinaus. Der Druck, die Fans vor Ort zu beeindrucken, ist jedoch immens und so gaben die Mechaniker alles um den Prototypen zu verbessern. Die Arbeit zahlte sich aus, denn bereits im zweiten Training positionierte sich die #43 von G-Drive und Manor an der Klassen-Spitze.

Nach einer langen Durststrecke geht es bei Gulf Racing endlich aufwärts. In beiden Trainings lag die #86 an der Spitze ihrer Klasse.

Eine große Überraschung gab es in der LMGTE-Am. Nachdem das Team Gulf Racing die ganze erste Saisonhälfte mit Problemen zu kämpfen hatte, schien in Mexiko der Fluch gebrochen. In beiden Trainings-Sessions fuhr die #86 vor den Proton-Porsche #88 und den Aston Martin #98.

Das finale Training beginnt heute um 17:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Später am Abend ab 21:10 Uhr starten dann die GTE-Fahrzeuge in Qualifying, bevor die beiden Prototypen-Klassen um 21:40 Uhr an der Reihe sind.

Bilder: WEC-Magazin