WEC-Prolog 2016: Tag 2

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Heute ging der WEC-Prolog in Paul Ricard in seine zweite Runde. Neben den beiden Testläufen am Vor- und Nachmittag, galt vor allem die Autogrammstunde zwischen den Sessions als Highlight für alle angereisten Fans.

Session 4 (09:00 Uhr – 13:00 Uhr)

Auch am zweiten Tag des Prologes war es die Porsche Mannschaft, welche sich an der Spitze durchsetzen konnte. Mit einem Abstand von 0.387 Sekunden landete das Toyota Team auf dem zweiten Rang. Das Audi-Trio Fässler, Lotterer und Treluyer erreichte in der Vormittagssession nur den dritten Platz. In der LMP2-Klasse konnte sich Signatech Alpine mit dem Fahrzeug #36 zurück an die Spitze kämpfen. Erstmalig schaffte es auch das russische Team G-Drive mit dem neuen Oreca 05 an das Führungsfeld heran und sicherte sich den zweiten Platz. Rang drei ging an den LMP2-Neueinsteiger Baxi DC Racing Alpine.

In der GTE-Pro Klasse übernahm Ferrari erneut die Führung und beendete den ersten Test des Tages auf den Plätzen eins und zwei. Ähnlich wie am gestrigen Freitag, folgten auch heute die beiden Ford GT Boliden #67 und #66 der Ferrari-Truppe auf den Rängen drei und vier. Das Gulf Racing Team setzte sich am Vormittag in der GTE-Am gegen den AF Corse Ferrari #83 und den Porsche von Abu-Dhabi Proton Racing #88 durch.

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Mit dem neuen Le-Mans-Boliden möchte Audi den WM-Titel zurück nach Ingolstadt holen

Session 5 (14:00 Uhr – 17:00 Uhr)

In der finalen Session des Prologes gab es in der LMP1-Klasse keine Veränderungen. Porsche baute seinen Vorsprung an der Spitze aus und lies Toyota und Audi keine Chance. In der LMP2-Klasse setzte sich hingegen die G-Drive Mannschaft durch und holte den ersten Rang. Für eine weitere Überraschung sorgte das Manor Team mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Will Stevens. Mit einer Zeit von 1:47.696 sicherte sich das britische Team den zweiten Platz der Klasse. Rang drei ging erneut an Baxi DC Racing Alpine.

Im letzten Testdurchgang des Prologs zeigte die Ford-Mannschaft stärke und setzte sich erstmals gegen Ferrari durch. Sam Bird und Davide Rigon mussten sich im Ferrari mit dem zweiten Rang, vor dem Ford #66 auf Platz drei, zufrieden geben. In der GTE-Am Klasse war es erneut der Porsche 911 RSR von Gulf Racing, welcher vor dem Ferrari #83 landete. Die Truppe von KCMG fuhr die drittschnellste Zeit der Session.

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Mit dem neuen Ferrari 488 GTE möchte AF Corse an alte Erfolge anknüpfen

Die durchmischten Testergebnisse der vergangenen zwei Tage geben noch keine Gewissheit auf einen möglichen Rennausgang in Silverstone am 17. April 2016. Deshalb empfehlen wir euch das Rennenspektakel im kommenden Monat auf keinen Fall zu verpassen.

Die Gesamtübersicht der Testergebnisse findet ihr hier.

Bilder: FIAWEC.com