Wagt Ford ein Le Mans-Comeback?

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Ford hat sich in der Vergangenheit einen großen Namen in Le Mans gemacht. Doch so langsam verblassen die Erfolge, denn der letzte von insgesamt vier Gesamtsiegen war vor 45 Jahren. Laut US-Medien plant Ford nun ein Comeback zum Langstrecken-Klassiker. Das US-Amerikanische Magazin „Racer“ deutet ein mögliches Interesse als Motorenlieferant für die LMP2-Klasse an.
Ford_2014_USCC
Der Zuliefermarkt in der LMP2-Klasse ist hat umkämpft. Nissan dominiert hier bereits seit einigen Jahren das Feld. Doch bei Ford scheint man sich nicht vor den etablierten Herstellern zu fürchten. Als Grund für einen möglichen Einstieg wird die amerikanische USCC gennant. In der ehemaligen Le Mans Juniorserie setzt man bereits erfolgreich eine eigene Antriebseinheit bei Ganassi und Shank Racing ein.

Der Motor basiert auf einem Ford 3,5-Liter-V6-Turbo welcher ursprünglich vom Tuner Roush Yates Racing Engines stammt. Ohne großartige Veränderungen wäre es möglich dieses Triebwerk in den aktuellen LMP2-Prototypen zu verbauen. Mit einem Sieg beim 12 Stunden Rennen von Sebring stellte der Ford Motor bereits sein können unter beweis. Für den Autobauer wäre die WEC der nächste große Schritt in der Langstreckenszene.

Auch wenn Ford bislang kein eigenes LMP1-Projekt in Planung hat, scheint mit den LMP2-Motoren die Grenze des WEC-Programms noch nicht erreicht zu sein. Laut angaben der Zeitschrift „Road & Track“ entwickelt Ford derzeit eine Neuauflage des Sportwagenklassikers GT40, welcher bereits 2016 auf den Markt kommen könnte. Ganze 50 Jahre nach dem ersten Ford Sieg in Le Mans würde man in die GT-Klasse zurückkehren. Nach Corvette, Viper und Dodge wäre Ford nun der 4. US-Hersteller welcher bis spätestens 2016 in die WEC-Einsteigen will.

Via: speedweek.com
Bildquelle: Ford-Racing