Der #8 Toyota Gazoo Racing GR010 Hybrid von Brendon Hartley, Sébastien Buemi und Ryo Hirakawa startet nach einer hektischen Hyperpole-Session am Donnerstagabend von der Pole-Position in die 24 Stunden von Le Mans 2022.

Im 30-minütigen Pole-Position-Shootout waren nur 23 der 62 Starter beteiligt, sodass alle Teilnehmer eine viel freiere Strecke hatten, auf der sie ihre Rundenzeiten fahren konnten. Viele der frühen fliegenden Runden waren jedoch immer noch vom Verkehr oder von Überschreitungen der Streckenbegrenzungen betroffen, wodurch die meisten Spitzenreiter Rundenzeiten gestrichen bekamen.

Kamui Kobayashi, auf der Jagd nach einer rekordverdächtigen fünften Pole-Position in Le Mans, war der Schnellste im Feld. Der japanische Fahrer fand sich schnelle vor den beiden Glickenhaus-Autos in den Händen von Ryan Briscoe und Olivier Pla.

Alle Fahrer verbesserten sich im Laufe der Session, da die Autos leichter wurden. Nicolas Lapierre fuhr dann eine Zeit fast aus dem Nichts – eine 3:24.850 – um sich die vorläufige Pole für die #36 Alpine zu holen.

In den letzten zehn verbleibenden Minuten der Session blieb nur noch Zeit für ein paar schnelle Runden. Sowohl Hartley als auch Kobayashi waren im Rennen um die Pole, aber es war der Neuseeländer Hartley im Auto Nr. 8, der sich in seiner letzten schnellen Runde mit 3:24.408 durchsetzen konnte.

WRT an der LMP2-Spitze

WRT setzte seine Dominanz in der LMP2-Kategorie fort und sicherte sich die Pole Position mit über einer Sekunde Vorsprung. Fahrer Robin Frijns, amtierender Le-Mans-Champion in der Klasse, war in Top-Form und erzielte mit 3:28,394 eine Bestzeit für das belgische Team.

Zweitschnellster war der Schwester-WRT-Bolide, das Realteam #41 von WRT Oreca, mit einer Bestzeit von 3:29,697. Die zweite Reihe teilen sich die United Autosports-Crew Nr. 22 und die JOTA-Maschine Nr. 38.

Corvette aus der ersten Reihe in GTE Pro

Die beiden Werks-Corvettes zeigten eine beeindruckende Leistung in GTE Pro und belegten in der halbstündigen Hyperpole-Session den ersten und zweitschnellsten Platz. Das Auto mit der Startnummer 64 von Polesetter Nick Tandy, Tommy Milner und Alex Sims wird das Rennen am Samstag vor dem Gespann mit der Startnummer 63 von Antonio Garcia, Jordan Taylor und Nicky Catsburg starten.

Porsche wird das Rennen aus der zweiten Startreihe starten, während Ferrari von den Plätzen fünf und sechs ins Rennen geht.

Ferrari sichert sich GTE Am-Pole

Vincent Abril sicherte sich nach einer schnellsten Rundenzeit von 3:52.594 die Pole-Position für die Startnummer 61 von AF Corse. Die Ferrari-Kollegen von Kessel Racing startet das Rennen ebenfalls aus der ersten Reihe, die zweite Reihe teilen sich Dempsey-Proton Racing und Northwest AMR.


Dominic

Dominic ist seit der ersten Stunde von WEC-Magazin dabei und aktiv an der Texterstellung auf der deutschen Seite beteiligt.