Toyota beendet Prolog an der Spitze

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Nach dem erfolgreichen Testauftakt am Samstag, konnte die Mannschaft von Toyota Gazoo Racing auch am Sonntag die schnellsten Rundenzeiten verbuchen. In der GTE-Pro Klasse gelang es Ford sich auf die Spitzenpositionen zu setzten.

Erfolgreiches Comeback: Geburtstagskind Nicolas Lapierre gelang es bei seiner Rückkehr in den Toyota LMP1-Boliden, die schnellste Rundenzeit des WEC-Prologs einzufahren. Somit gelang es dem Franzosen, der während der Saison 2014 das Team verließ, die japanische Mannschaft an der Spitze zu halten. Dichtgefolgt wurde der 33-Jährige von Mike Conway im Schwesterauto. Conway fuhr in seinem Le-Mans-Prototypen lediglich 0.785 Sekunden langsamer als sein Teamkollege.

Die amtierenden Weltmeister von Porsche landeten mit einem Abstand von 1.2 Sekunden auf den Rängen drei und vier. Die Privatmannschaft ByKolles Racing packte bereits am Vormittag zusammen und nahm nicht am zweiten Testtag teil. Die technischen Probleme vom Vortag konnten nicht behoben werden und sorgten für das vorzeitige Aus des österreichischen Rennstalls. In der LMP2-Klasse war es Ho-Pin Tung im ORECA von Jackie Chan DC Racing, der die schnellste Rundenzeit abspulen konnte. Der Franzose Nelson Panciatici landete mit einer Differenz von 0.111 Sekunden auf Rang zwei.

Am zweiten Tag des WEC-Prologs setzte sich Ford mit beiden Fahrzeugen an die Spitze der GTE-Pro Klasse.

Die Ford-Mannschaft konnte an die stetig steigende Performance vom Vortag anknüpfen und am Sonntagnachmittag die Führung im Klassement übernehmen. So landete Harry Tincknell im Auto mit der Startnummer #67 vor seinem Teamkollegen Stefan Mücke im Ford GT #66. Frédéric Makowieckie komplettierte mit seinem Porsche 911 RSR die Top-3.

WEC-Debütant Miguel Molina fuhr im Ferrari 488 GTE die schnellste Rundenzeit in der GTE-Am. Der Italiener war der einzige Fahrer der Klasse, welcher eine Zeit unter 1:50 Minuten zurücklegen konnte. Die nächste Station der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft ist das Auftaktsrennen im britischen Silverstone. Zwischen dem 14. und 16. April wird dort traditionell mit dem 6-Stunden-Rennen die Saison eröffnet.

Bilder: WEC-Magazin