Teamgeist bei Rebellion gefährdet

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Das erste Formel-E Rennen der Welt liegt hinter uns. In dem eng umkämpften Fahrerfeld finden sich neben Ex-Formel-1 Stars wie Charles Pic oder Jarno Trulli auch einige aktuelle WEC-Fahrer wieder. Zu diesen gehören die Toyota-Piloten Sebastien Buemi und Stephane Sarrazin oder auch der Audi-Fahrer Lucas Di Grassi, welcher den ersten Weltmeisterschaftslauf für sich entscheiden konnte. Zu den restlichen 4 WEC-Fahrern aus dem Formel-E Feld gehören Sam Bird, Bruno Senna sowie die Rebellion-Teamkollegen Nick Heidfeld und Nicolas Prost.
Rebellion_Le_Mans
Bei einem erbitterten Kampf um die Führung über mehrere Runden, kam es vor der letzten Kurve zu einem heftigen Unfall zwischen den Rebellion-Piloten, wo sich das Fahrzeug von Heidfeld überschlug. Laut Experten Meinungen trägt Nicolas Prost zu 100 Prozent Schuld an dem Unfall. Als Nick Heidfeld zum Überholmanöver ansetzte, lenkte der Franzose nach links und Schoss den Ex-Formel-1 Piloten ab (siehe Video). Heidfeld konnte sich aus dem Wrack selbst befreien und rannte wütend zu Nicolas Prost um ihn zur Rede zustellen. Wenig später verkündete er auf Twitter das er keinen Schaden vom Unfall davon getragen hat und wohlauf ist.

Dieser Crash kostete beiden Fahrern das Podium. Die Stimmung im Team dürfte nach diesem Vorfall stark angespannt sein. Wenn es bis zum nächsten Rennwochenende (19.09 – 21.09) in Austin noch nicht zu einer Aussprache zwischen beiden Parteien gekommen ist, wird Rebellion-Racing wahrscheinlich etwas unternehmen müssen, denn Rebellion bekommt zusätzliche Konkurrenz durch das Lotus Team. Denkbar wäre es, einen der betroffenen Fahrer mit einem Piloten aus dem Schwesterauto zu tauschen. Was jedoch einem der Piloten die Meisterschaft in der LMP1-L Klasse kosten könnte.

Bildquelle: FIAWEC.com