Strafen für Nissan, Ferrari und Ibanez Racing

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Heute ist es endlich soweit. Punkt 15:00 Uhr wird die Startflagge zu den 24 Stunden von Le Mans fallen und die Fahrzeuge in ihre erste von vielen Runden starten. Jedoch werden nicht alle Autos von ihren ursprünglichen Startplätzen ins Rennen gehen. Nach der Qualifikation wurden für einige Team Strafen verhängt, was zu folgenden Veränderungen in der Startaufstellung führt.

Neueinsteiger Nissan hatte sich im Qualifying zu den 24 Stunden von Le Mans ohnehin nicht mit Ruhm bekleckert. Umso härter ist die nun verhängte Strafe für das Team. Die Japaner schafften es nicht, sich innerhalb der sogenannten 110-Prozent-Marke der LMP1-Klasse zu qualifizieren. Diese wird immer aus der Bestzeit der aktuellen Session gebildet. Da das Team es nicht schaffte eine Runde innerhalb des vorgesehenen Zeitfenster einzufahren, wurden nun alle GT-R LM Boliden hinter das 19-Fahrzeug-starke LMP2-Feld strafversetzt.

Lediglich das LMP2-Team Ibanez Racing wird hinter Nissan an den Start gehen, da einer ihrer Piloten die Mindestanforderungen ebenfalls nicht erfüllen konnte. Auch das LMP1-Kundenteam ByKolles muss deshalb hinter der Konkurrenz das Rennen aufnehmen.

Der AF Corse Ferrari #71, welcher zum Saisonauftakt den dritten Platz in der GTE-Pro Klasse einfahren konnte, wurde ebenfalls bestraft. Der vierfache Le Mans Klassensieger Olivier Beretta blieb mit seiner Rundenzeit von 4:00.819 Minuten unter der 120-Prozent-Marke, welche bei 4:00.118 Minuten angelegt war. Somit wird das Fahrertrio rund um Geburtstagskind James Calado, welcher die fünft schnellste Zeit einfuhr, von Gesamtrang 54 das Rennen aufnehmen.

via: Autosport.com
Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)