Starterliste für Le Mans nimmt Formen an

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Auch in diesem Jahr werden 60 Fahrzeuge die 24 Stunden von Le Mans bestreiten. Die ersten Lücken sind bereits gefüllt und die Liste nimmt erste Formen an. Grundlage für die Teilnahme sind die automatischen Anmeldungen durch Siege in Rennserien mit ACO-Beteiligung sowie individuelle Einladungen durch die Organisatoren. Wir haben eine erste Vorschau auf die fixen Starter.

Das Team von Inter Europol Competition startet erstmals in Le Mans

Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge entstammt der FIA WEC. Alle Teilnehmer der Super Season 2018/19 sind automatisch gesetzt für die 24h Le Mans. Hinzu kommen die Meister aus den Support-Serien wie der European Le Mans Series (ELMS). Zum Ende des Jahres 2018 sicherten sich G-Drive Racing in der LMP2 und RLR Motorsport in der LMP3 die ersten Plätze und somit je einen Startplatz an der Sarthe.

Ebenfalls vertreten werden Proton Competition und JMW Motorsport sein, welche in der LMGTE-Klasse Meister bzw. Vizemeister wurden. Die Schweizer Mannschaft von Kessel Racing gewann den Michelin Le Mans Cup und wird auch Teil des Langstreckenrennens im Juni 2019.

Die Teilnehmer aus Amerika

Auch die Teams der IMSA WeatherTech Sportscar Championship bekommen mit Ende der Saison die Gelegenheit, einen der begehrten Startplätze für Le Mans zu ergattern. Anders als in Europa und Asien bekommen in Amerika die Fahrer eine Teilnahme zugesichert, nicht die Mannschaften. Mit Vergabe der „Jim Trueman and Bob Akin Awards for sportsmanship“ wurden so die Fahrer Misha Goikhberg und Ben Keating eingeladen.

Goikhberg wird zusammen mit der Crew von WeatherTech Racing / Scuderia Corsa nach Frankreich reisen, während Keating als erster überhaupt einen Ford GT in der AM-Klasse mit eigener Mannschaft einsetzen wird.

Einladungen für die AsLMS-Sieger

Mit dem Ende der 4 Stunden von Sepang in den vergangenen Wochen standen auch die Sieger der Asien Le Mans Series (AsLMS) fest. Phil Hanson und Paul di Resta gewannen für United Autosport die LMP2-Kategorie während WEC-Pilot James Calado der japanischen Mannschaft „Car Guy“ beim Titelgewinn in der GT-Klasse half.

ARC Bratislava triumphierte in der LMP2 AM und machte so die Rückkehr nach Le Mans fix. Zuletzt war das Team 2017 an der Sarthe präsent und schaffte es im vergangenen Jahr nur auf die Reserveliste. Die letzte automatische Einladung ging an Inter Europol Competition (siehe Beitragsbild oben), welche als erster Teilnehmer aus Polen beim berühmten Rennen antreten werden.

Durch die Vielzahl von bereits gesetzten Teilnehmern herrscht über einen großen Teil Klarheit. Die verbleibenden Startplätze werden durch persönliche Einladungen vom ACO gefüllt. Die Bekanntgabe dieser Vertreter erfolgt im Rahmen einer Pressekonferenz am 1. März 2019.


Bild © Asien Le Mans Series