Spannender Saisonauftakt in der LMP2-Klasse

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Bereits Anfang des Jahres wurde auf der offiziellen Saisonvorstellung in Paris deutlich, was uns 2016 in der LMP2-Klasse erwarten wird. Neben den bereits etablierten Mannschaften aus dem Vorjahr, entschlossen sich vier weitere Teams für einen Start in der zweiten Prototypen-Klasse der WEC. Somit bildet die LMP2-Kategorie mit insgesamt elf Fahrzeugen das größte Feld in der Langstrecken-Weltmeisterschafts Saison 2016.

Das große Starterfeld ließ schon vor dem Auftaktrennen in Silverstone packende Zweikämpfe und spannende Überholmanöver in der P2 erahnen. Nach einem rasanten und unberechenbaren sechs Stunden Rennen war es eines der Debütanten-Teams, welches ganz oben auf dem Treppchen stand. Die mexikanische Mannschaft RGR Sport by Morand setzte gleich zu Beginn der Saison ein Zeichen und sicherte sich mit dem Fahrertrio Bruno Senna, Ricardo Gonzalez und Filipe Albuquerque den Sieg beim Auftaktrennen.

Hinter den Neueinsteigern sicherten sich die WEC-Routiniers Ryan Dalziel, Luis Felipe Derani und Christopher Cumming im ESM-Boliden mit der Startnummer #31, den zweiten Rang. Der amtierende LMP2-Champion Roman Rusinov landete gemeinsam mit seinen neuen G-Drive Teamkollegen René Rast und Nathanele Berthon auf Platz drei.

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Das Team RGR Sport by Morand siegte beim ersten WEC-Rennen vergangenes Wochenende

Bei den anderen Debütanten verlief das Rennwochenende in England nicht so vorteilhaft wie für RGR. Mit dem Trio Bradley, Merhi und Rao sammelte die Manor Mannschaft zwar acht Meisterschaftspunkte, musste aber den zweiten Prototypen rund um den ehemaligen Formel 1 Piloten Will Stevens vorzeitig aus dem Rennen nehmen. Die Baxi DC Racing Piloten David Cheng, Ho-Pin Tung und Nelson Panciatici beendeten den ersten WEC-Laufe des Teams auf dem siebten Rang und sicherten sich somit sechs Zähler.

Für das russische Team SMP Racing, welches nach dem Meistertitel 2014 eine Saison aussetzte, endete das Comeback in der Langstrecken-WM weniger erfolgreich. Nach einem schwierigen Wochenende im BR01 mussten sich Vitaly Petrov, Kirill Ladygin und Victor Shaytar sowie Nicolas Minassian und Maurizio Mediani mit den Plätzen acht und zehn zufrieden geben.

Am 7. Mai geht es für die LMP2-Teams auf dem belgischen Kultkurs nahe Spa-Francorchamps in die zweite Runde.

Bilder: WEC-Magazin (Walter Schruff / Ton Kerdijk)