Sieg für Porsche in beiden LMGTE-Klassen

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Bei der 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans sicherte sich der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 den Sieg in der LMGTE-Pro-Klasse. Dempsey-Proton Racing fuhr mit der #77 in der LMGTE-Am zum Erfolg.

Der Porsche #92 gewann nach 24 Stunden in Le Mans

Mit einem Starterfeld aus 17 Teilnehmern, versprach die LMGTE-Pro eines der spannendsten Rennen seit Langem zu werden. Die sechs verschiedenen Hersteller setzten alles daran, um in Le Mans den Sieg einzufahren. Am Ende war es die Porsche-Mannschaft, die sich über eine Distanz von 24 Stunden durchsetzen konnte.

Von der ersten Reihe aus ins Rennen gegangen, konnten die beiden Porsche #91 und #92 zwar an der Spitze behaupten, jedoch nie einen realen Abstand auf die Verfolgergruppe aufbauen. Eine Vielzahl von Safety Car-Phase spielte vor allem BMW und Ford in die Karten, welche immer wieder in Schlagweite kamen.

Dennoch behielt Porsche die Oberhand und brachte die #92 auf eins und das Schwesterfahrzeug #91 auf Rang zwei über die Ziellinie. Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft des Ford GT #68 (Müller, Bourdais, Hand) nach einem überragenden Duell gegen den Porsche #91 (Lietz, Makowiecki, Bruni).

Weniger erfolgreich verlief das Le Mans-Wochenende für Aston Martin und Corvette. Beide Werksteams fanden einfach nicht die nötige Pace, um die Chancen im Spitzenkampf zu wahren.

Der Porsche #77 bei den 24 Stunden von Le Mans

Erfolg für Porsche in der LMGTE-Am

Auch in der kleinsten GTE-Klasse war Porsche der erfolgreichste Hersteller. Die Mannschaft von Dempsey-Proton Racing schaffte es mit den LeMans-Debütanten Julien Andlauer und Matt Campbell, den Klassensieg einzufahren.

Ähnlich wie beim Porsche-Team in der GTE-Pro war auch in der AM-Klasse ein Mix aus jungen und erfahrenen Piloten der Schlüssel zum Erfolg. Das Trio der #77 (Ried, Andlauer, Campbell) setzte sich in der Schlussphase gegen das erfahrenere Team des Spirit of Race Ferrari (Fisichella, Flohr, Castellaci) durch und kam als erstes über die Ziellinie.

Der dritte Rang, in der LMGTE-Am, ging an den Ferrari #85 von Keating Motorsport mit Ben Keating, Luca Stolz und Heroen Bleekemolenhinter dem Steuer.

Bilder © Porsche AG (Press Images)


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