Sean Edwards tödlich verunglückt

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Der britische Rennfahrer Sean Edwards ist in Australien bei privaten Testfahrten als Beifahrer tödlich verunglückt. Auf dem australischen Queensland Raceway in Willowbank ereignete sich das Unglück um 11:30 Uhr Ortszeit, wobei Sean Edwards als Fahrercoach auf dem Beifahrersitz saß. Das Auto schlug bei hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung ein und der 26 Jährige Edwards war sofort tot. Das Testfahrzeug ging in Flammen auf. Die Rettungskräfte benötigten drei Stunden, um den 20 Jährigen Fahrer aus dem Wrack zu befreien. Er wurde in ein örtliches Krankenhaus geflogen und liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation. Die Familie des Testfahrers aus Brisbane soll den Unfall von der Zuschauertribüne aus beobachtet haben.Text

Sean Edwards führte die Tabelle des Porsche Supercup an, mit einem Vorsprung von 18 Punkten. Noch zwei Rennen in Abu Dhabi im Rahmenprogramm der Formel 1 hätten ihm gefehlt um den Titel im Porsche Supercup 2013 einzufahren. Edwards galt als ein Spezialist in den Porsche-Cups. Seit dem Jahr 2008 fuhr der Brite mit Unterbrechung im Jahr 2009 ununterbrochen im Porsche Supercup, auch den Porsche Cup Deutschland bestritt er erfolgreich.

Zusammen mit Bernd Schneider, Nicki Thiim und Jeroen Bleekemole konnte Sean Edwards in diesem Jahr die 24 Stunden vom Nürburgring gewinnen. 2012 startete er in einem Porsche 997 GT3 RSR mit Ben Curtis und Abdulaziz Al Faisal bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Auch vielen deutschen Motorsportfans war Edwards kein unbekannter, durch seine zahlreichen Einsätze im ADAC GT Masters.

Sean hat dieses Jahr auch bei der Entstehung des Hollywood Films Rush mitgearbeitet. In dem Film spielt er Guy Edwards seinen Vater der ein Ex-Formel 1 Pilot ist, welcher 1976 Niki Lauda aus seinem brennenden Fahrzeug befreite. Sean Edwards war eine der größten Nachwuchshoffnung von Porsche im Motorsport.
Zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Fans drückten heute ihr Beileid über den tragischen Verlust aus. Unter anderem auch Porsche.

Wir das WEC-Magazin, möchten an dieser Stelle unser tiefstes Beileid ausdrücken und sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie, Freunden und Angehörigen.

Quelle: Motorsport-Total.com