Rückenwirbelbruch nach Unfall bei Nakajima

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Toyota-#1-Spa
Für das Weltmeisterteam Toyota Hybrid Racing hätte der Start in das Rennwochenende der 6-Stunden von Spa-Francorchamps nicht schlechter laufen können. Aufgrund erschwerter Wetterbedingungen wurde Kazuki Nakajima im Fahrzeug mit der Startnummer #1 in einen schweren Unfall verwickelt.

Das erste freie Training zum zweiten Saisonlauf der WEC fand bei Starkregen statt, welcher zum Unfall von Nakajima beitrug. Der junge Japaner war auf der Kemmel-Geraden unterwegs, als er in das Heck des vor ihm fahrenden Audi R18 von Oliver Jarvis einschlug. Wegen der starken Gischt auf der Strecke, übersah Kazuki Nakajima seinen Fahrerkollegen und riss ihn mit.

Der Aufprall beschädigte nicht nur das Monocoque des LMP1-Fahrzeuges von Toyota, sondern führte auch zu einer Verletzung bei Kazuki. Gleich nach dem Unfall klagte er über Rückenschmerzen und wurde daher zur Untersuchung ins Streckenhospital gebracht. Von dort aus wurde er für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus nach Verviers verlegt. Die Untersuchungen ergaben, dass sich Nakajima einen Rückenwirbel gebrochen hat.

Kazuki Nakajima wird für weitere Behandlungen im Krankenhaus bleiben, somit werden seine Teamkollegen Anthony Davidson und Sebastien Buemi das Rennwochenende allein bestreiten müssen. In einem Interview mit Toyota, sagte er nach dem Unfall: „Als Erstes möchte ich mich bei Renndirektor Eduardo Freitas und seiner Sicherheitsmannschaft an der Strecke bedanken und auch bei den Ärzten hier im Krankenhaus in Verviers, die sich sehr gut um mich gekümmert haben. Alle waren extrem professionell und ich weiß, dass ich in guten Händen bin. Leider zeigen die Röntgenaufnahmen einen Bruch an einem meiner Rückenwirbel. Es ist unglaublich enttäuschend, aber ich kann jetzt nichts tun. Ich konzentriere mich darauf, so bald wie möglich wieder ins Cockpit zurückzukehren. Über den Unfall kann ich nicht viel sagen. Ich war auf der Geraden und sah durch die Gischt genau vor mir plötzlich ein Auto. Ich hatte keine Zeit zu reagieren.”

Via: Toyota Racing

Bildquelle: WEC-Magazin (Walter Schruff)