Porsche und Toyota im FP1 ganz oben

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In einem ereignisreichen FP1 schaffte es der Toyota #7 an die Spitze des Feldes. Bei den LMGTE-Wagen war die Nummer 92 von Porsche das Maß aller Dinge. Die #48 (Idec Sport) und die #77 (Dempsey-Proton Racing) lieferten in der LMP2 bzw. LMGTE-Am die besten Rundenzeiten ab.

Porsche in Le Mans 2019
Porsche lieferte im FP1 die schnellste GTE-Rundenzeit ab.

Ein großer Teil der vierstündigen Session wurde stark durch das Wetter beeinflusst. Kurz nach dem Start des Freien Training sorgte starker Regen für schwierigste Bedingungen auf dem Rundkurs. Die Fahrer vom Rebellion #1 kamen am Besten mit dem Regen klar und markierten zunächst die schnellste Rundenzeit. Doch Stoffel Vandoorne im SMP #11 schaffte es schließlich die Schweizer zu überbieten.

Mit Ende FP1 kehrte die Sonne zurück und Kamui Kobayashi nutzte das kurze Zeitfenster perfekt aus. Der Japaner umrundete die Strecke in Le Mans in 3:18.091 Minuten, die bisherige Tagesbestzeit.

Zahlreiche Fahrzeuge neben der Strecke

Mehrere gelbe Flaggen und Full-Course-Yellow-Phasen sorgten für Unterbrechungen im Freien Training. Die Fahrer gingen auf der nassen Fahrbahn ans Limit und zu oft darüber hinaus, was durch Dreher und Ausflüge ins Kiesbett quittiert wurde. Auch Kamui Kobayashi schaffte es nicht ohne Abflug. Sein TS050 Hybrid kam in der Mulsanne-Kurve von der Strecke ab.

Den kritischsten Unfall verursachte Tracey Krohn im Dempsey-Proton Porsche #99. Auf der Mulsanne-Geraden schlug sein Porsche 911 RSR in die Streckenbarriere ein und blieb völlig Fahrunfähig auf der Fahrbahn liegen. Eine Stunde wurde die Session durch die rote Flagge unterbrochen, um den Schaden zu reparieren. Der Amerikaner wurde aufgrund von Rückenschmerzen ins örtliche Krankenhaus gebracht.

Die vollständigen Trainings-Ergebnisse der 24 Stunden von Le Mans gibt es hier zum Nachlesen.