Porsche sichert sich WM-Titel in Shanghai

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Dank des Sieges vom Porsche #1 und einem vierten Platz des Schwesterautos #2, konnte sich die Porsche-Mannschaft bei den 6 Stunden von Shanghai vorzeitig den zweiten Hersteller-WM-Titel in Folge sichern. Die Entscheidung um den Fahrer-Titel wird hingegen erst zum Saisonfinale in Bahrain fallen.

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Nach der Trainingsbestzeit am Freitag und der Pole-Position am Samstag sicherten sich Brendon Hartley, Mark Webber und Timo Bernhard mit dem Sieg bei den sechs Stunden von Schanghai. Mit einem zweiten Platz für den Toyota TS050 #6, von Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stéphane Sarrazin sowie einem dritten Platz für die Startnummer #5 rund um Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima sorgten die Japaner für Aufsehen.

Auch in der LMP2-Klasse fiel die Titelentscheidung vorzeitig. Dank eines vierten Platzes konnte sich die diesjährigen Le-Mans-Klassensieger von Signatech Alpine vorzeitig die Meisterschaftskrone aufsetzten. Vor dem französischen Team sicherte sich die G-Drive Mannschaft #26 den Sieg vor Extreme Speed Motorsport #30 und RGR Sport by Morand #43.

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Auch Ford wusste seine Pole-Position zu nutzen und feierte nach einem spannenden 6-Stunden-Rennen einen starken Doppelsieg mit Harry Tincknell und Andy Prilaux auf Rang eins und Stefan Mücke sowie Olivier Pla auf dem zweiten Platz. Den letzten Podiumsplatz sicherten sich die Ferrari Mannschaft AF Corse mit dem Wagen #51.

Nach einem Unfall in der letzten Runde des Rennens verlor die Ferrari-Mannschaft rund um Rui Aguas die Führung der GTE-Am Klasse und rutschten bis auf den dritten Platz zurück. Diesen Zwischenfall wussten Mathias Lauda, Paul Dalla Lana und Pedro Lamy zu nutzen und sicherten sich den Sieg. Auf Rang zwei landeten die Porsche-Piloten Wolf Henzler, Christian Ried und Joël Camathias.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Führenden der LMP1- und LMP2-Klasse ihre planmäßigen Boxenstopps ein und sorgten somit für eine größere Platzverschiebung im Feld. Währenddessen entfachte sich in der GTE-Pro Klasse der Kampf um die Spitze zwischen Ford #67 und #66, Ferrari #51 und Aston Martin #95 erneut.

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Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch in der kleineren GTE-Am Kategorie ab. Hier hießen die Protagonisten um den ersten Platz Aston Martin, Ferrari und Porsche. Vor allem die Titelanwärter von Ferrari, rund um den Franzosen Emmanuel Collard, lieferten sich gegen die Porsche-Mannschaft von KCMG spannende Rad-an-Rad-Kämpfe um den zweiten Rang.

Zwei Stunden vor Schluss lagen die amtierenden Weltmeister Brendon Hartley, Mark Webber und Timo Bernhard im Porsche 919 #1 auf dem ersten Platz, vor dem Toyota #6 und Porsche #2. Doch Sébastien Buemi setzte im Toyota den führenden stark unter Druck und verfolgte ihn mit wenigen Sekunden Abstand. Teamkollege Mike Conway konnte im Schwesterauto ebenfalls viel Boden gut machen und den drittplatzierten Porsche überholen.

Während das Rebellion Racing Team weiter mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und ByKolles die Führung der privaten LMP1-Klasse übernehmen konnte, untermalten die LMP2-Führenden von G-Drive Racing ihre Führung mit der schnellsten Runde. Trotz einer taktischen Umstellung der Boxenstrategie konnten Extreme Speed Motorsport #30 und RGR Sport by Morand #43 nicht an die führende russische Mannschaft herankommen und beendeten den vorletzten Saisonlauf hinter den amtierenden LMP2-Meistern.

Bilder: FIAWEC – Pressematerial