Porsche ohne Glück in Austin

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Vor einer Woche fand der vierte WEC-Saisonlauf in Austin (Texas/USA) statt. In diesem Rennen hatte das Porsche LMP1 Team beste Voraussetzungen auf ein gutes Rennergebnis, konnte diese jedoch nicht in das gewünschte Ergebnis umwandeln.
Porsche Austin
Der Franzose Romain Dumas ging vor seinem Teamkollegen Mark Webber auf dem zweiten Startplatz ins Rennen. Beide Piloten büßten in der Startphase ihre Topplatzierungen ein. Nach einhundert gefahrenen Minuten, stellte ein schlagartiger Wetterumbruch das komplette Renngeschehen auf den Kopf. Zahlreiche Fahrzeuge rutschten von der Strecke und landeten in der Auslaufzone. Auch Porsche-Pilot Timo Bernhard mit der Startnummer #20, verlor die Kontrolle über seinen Boliden und verschenkte somit wertvolle Plätze an die Konkurrenz.

Die Mannschaft um Neel Jani entschied sich zum Neustart mit Intermediate-Reifen ins Rennen zu gehen. Dieser Plan ging auf und schon bald fuhr der Schweizer die schnellste Runde des Rennens. Dank geschickter Überholmanöver konnte der Porsche-Pilot wenig später die Führung übernehmen. Auf Platz eins liegend übergab Jani das Fahrzeug an Marc Lieb, welcher auf Trockenreifen wechselte. Nachdem der schnelle Deutsche in der 133 Runde einen Tankstopp einlegte, traten Probleme im Antriebsstrang des Fahrzeugs auf. Somit verlor die Mannschaft des Porsche mit der Nummer #14 alle Chancen auf einen Podestplatz.

Auch beim Schwesterauto mit der Startnummer #20 lief es nach dem Ausflug ins Kiesbett nicht mehr rund. Die verlorenen Plätze ließen sich nicht mehr aufholen und somit beendeten Webber, Bernhard und Hartley die 6 Stunden von COTA auf dem fünften Gesamtrang.

In einem Interview mit Porsche, fasste Timo Bernhard sein Rennen wie folgt zusammen: „Das war nicht mein Tag heute. Es lief gut, bis es zu regnen begann. Wir setzten auf Intermediate-Reifen, doch unmittelbar nach dem Verlassen der Boxengasse gab es einen Wolkenbruch, mit dem keiner rechnen konnte. Das Auto ist komplett aufgeschwommen, ich war nur noch Passagier. Beim Neustart hinter dem Safety-Car haben wir uns für die sichere Variante, also Regenreifen entschieden, doch das hat uns dann einen weiteren Nachteile eingebracht. Später auf den Intermediates lief es wieder gut. Solche Tage gehören eben auch zum Rennsport.“

Quellen: Porsche-Motorsport