Porsche holt Doppelpole in Bahrain

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Pünktlich um 17:00 Uhr Ortszeit gab die Rennleitung die Qualifikations-Session für die GTE-Fahrzeuge frei. Doch Nicki Thiim, welcher als erstes auf den Kurs fuhr, hatte nicht einmal die Installationsrunde absolviert als die Beleuchtung der Rennstrecke ausfielen. Aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos für alle Fahrer und Streckenposten, unterbrach die Rennleitung das Qualifying.

Nachdem man die Lichter an der Strecke wieder in Betrieb nehmen konnte, setzten die Veranstalter die Zeit wieder zurück auf 20 Minuten und starteten das Qualifying der GTE-Fahrzeuge erneut.
Aston-Bahrain

GTE-Pro

In der GTE-Pro Klasse erstreckte sich über die gesamte Distanz der Qualifikation ein enger Kampf um die Spitze. Nachdem der Durchschnitt der angetretenen Fahrer ermittelt wurde und dabei einige Zeiten aufgrund Missachtung der Streckenlimits gestrichen wurden, lächelte am Ende die Ferrari Mannschaft. Mit einer Zeit von 1:58.347, sicherten sich Toni Vilander und Gianmaria Bruni die Poleposition und den dazu gehörigen Meisterschaftspunkt. Gefolgt wurde das Duo von Davide Rigon und James Calado im Schwesterfahrzeug #71. Der in die WEC zurückgekehrte Dänenbomber #95 von Nicki Thiim, Marco Sörensen und Christoffer Nygaard fuhr mit einem Rückstand von 0,312 Sekunden, den dritten Startplatz ein.

GTE-Am

In der niedrigeren GTE-Klasse fuhr das Aston-Martin-Trio Paul Dalla Lana, Mathias Lauda und Pedro Lamy auf den ersten Rang. Dicht dahinter qualifizierten sich die Corvette-Piloten Gianluca Roda, Paolo Ruberti und Kristian Poulsen im Fahrzeug mit der Startnummer #50. Die Tabellenführer Victor Shaytar, Andrea Bertolini und Aleksey Basov fuhren im letzten Qualifying der Saison 2015 nur auf den dritten Rang. Dem Proton-Porsche mit der #88 gelang es nicht in der vorgesehen Session eine Runde zu absolvieren. Zudem fällt aufgrund der fehlenden Zweitfahrerzeit der Ferrari #83 aus der Wertung. Somit wird es schwer sein für die Fahrer Perodo, Collard und Cressoni im Kampf um den Titel gegen das Team von SMP-Racing zu bestehen.

LMP2

In der LMP2-Klasse überraschte der junge Franzose Tom Dillmann mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:48.829 Minuten und holte nach einem spannenden Spitzenkampf die Pole mit seinen Teamkollegen Panciatici und Chatin. Im Duell um den LMP2-Titel, machte die KCMG-Mannschaft den ersten Schritt und qualifizierte sich auf dem zweiten Platz vor den Konkurrenten von G-Drive Racing #26. Rang vier ging an das zweite G-Drive Auto mit der Startnummer #28.
Porsche-Bahrain

LMP1

Mit einer fantastischen Zeit von 1:39.736 Minuten sicherten sich Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley die Poleposition und somit die besten Voraussetzungen um nach dem Herstellertitel auch die Fahrer-Weltmeisterschaft einzufahren. Das Schwesterfahrzeug mit der #18 von Dumas, Jani und Lieb komplettiert die morgige erste Startreihe. Das zweite Anwärtertrio auf den Fahrer-Titel, André Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Tréluyer beendeten das Qualifying mit einem Abstand von 1.567 Sekunden auf Rang drei. Dicht dahinter sicherten sich die Teamkollegen Di Grassi, Duval und Jarvis den vierten Platz. Toyota hatte auch in der heutigen Qualifikation das Nachsehen und landete mit den Autos #1 und #2 auf den Rängen fünf und sechs.
In der LMP1-Privatwertung holte Rebellion Racing eine Doppelpole mit der #13 auf eins und der #12 auf zwei. Die ByKolles-Piloten Pierre Kaffer und Simon Trummer landeten mit knapp zwei Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz.

Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)