Porsche erneut auf Poleposition

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Porsche hat es wieder getan. Nach dem sich das Werksteam bereits am Nürburgring die Doppelpole holte, legte man am COTA nach und sicherte sich wieder Startposition eins. Mit einer unglaublichen Runde von 1:46.211 fuhr das Team im Wagen #18 allen davon. Dicht gefolgt mit nur 0.164 Sekunden Abstand sicherte sich das Schwesterfahrzeug #17 den 2. Startplatz.

Für Audi lief das Qualifying ein weiteres Mal nicht optimal. Die beiden R18 waren zwar schnell unterwegs, schafften es jedoch nicht an die Zeiten des 919 Hybrid heran. Die beiden Audi starten bei den 6 Stunden von COTA von den Positionen drei (#8) und vier (#7). Bei Toyota blieb das Bild ebenfalls unverändert und die Japaner müssen sich von ihren Startplätzen fünf (#1) und sechs (#2) mit den Rücklichtern der Gegner begnügen. Trotz großer Energiemenge kommt Toyota nach wie vor nicht auf Kurs und tut sich schwer im Kampf mit Audi und Porsche. In der Privatwertung konnte Rebellion Racing die alten Machtverhältnisse wieder herstellen. Nach dem der Gegner ByKolles das letzte Rennen gewann, konnte Rebellion nun wieder zeigen wo der Hammer hängt und sicherte sich die Startplätze eins (#12) und zwei (#13).

In der LMP2-Klasse konnte sich KCMG mit der schnellsten Gesamtzeit die Poleposition sichern, musste diese jedoch recht schnell wieder abgeben. Grund für den Positionsverlust ist eine Entscheidung der Rennleitung, welche alle Qualifying-Zeiten des KCMG-Teams für ungültig erklärte, nachdem Matt Howson am Boxenausgang liegenblieb und für eine Rote Flagge sorgte. Trotz der schnellsten Gesamtzeit muss sich das Le Mans Siegerfahrzeug mit dem letzten LMP2-Startplatz begnügen. Mit 1:57.148 erbte der G-Drive #26 die Poleposition vom KCMG als zweit schnellster. Hinter den Russen startet das Schwesterfahrzeug mit der Nummer #28 gefolgt vom Extreme Speed Motorsports Fahrzeug mit der #30 auf Startplatz drei.
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Freude herrschte nach dem Qualifying im Aston Martin Lager. Nach vielen vermasselten Chancen schaffte es die #99 mit Fernando Rees und Richie Stanaway bei einer Zeit von 2:05.872 endlich mal wieder den ersten Startplatz einzufahren. Doch viel Luft hat das britische Team nicht, da der Porsche #91 von Richard Lietz und Michael Christensen nur 0,262 Sekunden entfernt auf Position zwei liegt. Mit der #97 schaffte es ein weitere Aston Martin nach vorne und komplettiert die Startspitze. Fassungslosigkeit hingegen war bei Ferrari vorherrschend. Während die #51 sich sonst immer vorne wiederfand, kam man mit der Hitze in Texas überhaupt nicht klar und schaffte es nur auf Startposition sechs.

Besonders glücklich war das Dempsey-Proton-Team in der GT-Am. Bereits in der ersten Saison schafften es Patrick Dempsey und Patrick Long vor heimischen Publikum die Poleposition zu holen. Doch auch hier gibt es nur wenig Platz zum ausruhen, denn der Aston Martin mit der #96 rund um Benny Simonsen und Stuart Hall qualifizierte sich nur 0,179 Sekunden hinter dem Porsche dicht gefolgt vom AF Corse Ferrari #83. Alle Zeiten und Startplätze gibt es hier noch einmal detailliert zum nachlesen.

Bilder: WEC-Magazin (Walter Schruff)