OAK Racing ist zurück

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Das letzte Jahr konnte für OAK Racing nicht besser laufen. Nach der erfolgreichen Ausgliederung der Entwicklungsabteilung in das Tochterunternehmen OnRoak und der Entwicklung eines ersten eigenen Prototypen folgte im November 2013 der Meistertitel in der LMP2-Klasse. Für das folgende Jahr hatte man ein klares Ziel vor Augen: den Meistertitel mit dem ersten eigenen Wagen holen. Doch Probleme in der Entwicklung und eine verzögerte Fertigstellung des Fahrzeugs sorgten im März für die Stornierung der Teilnahme an der Saison 2014.
OAK Racing Bahrain
Doch ganz ohne die Weltmeisterschaft scheint es bei dem Team aus Frankreich doch nicht zu gehen. Nach einer Kooperativen Teilnahme mit G-Drive brachte man den neuen Ligier JS P2 in Le Mans erstmals zum Renneinsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse waren äußerst positiv und man wird das eigene LMP2-Coupé mit einigen Modifikationen pünktlich zum nächsten Jahr fertigstellen.

Um auch gleich ab dem ersten Rennen vorne mitfahren zu können, hat man heute bekanntgegeben, dass man bei den Rennen in Fuji, Shanghai und Bahrain jeweils mit einem Morgan-Judd aus dem Jahr 2013 antreten wird. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das selbe Modell, welches im letzten Jahr mit der Schwarz-Rosa Lackierung den Klassentitel holte.

Im Inneren wird eine Variante des Nissan-Motors aus dem künftigen LMP2-Coupé zum Einsatz kommen. Bei den Reifen greift man auf die Partnerschaft mit Dunlop zurück und wird eine Mischung für die nächste Saison zum Einsatz bringen, damit der Reifenhersteller seinerseits noch Optimierungen vornehmen kann.

Um allen Fahrer des OAK-Racing Teams die Chance zu geben sich auf die neue Saison vorzubereiten, wird bei jedem der drei Rennen jeweils eine andere Fahrerpaarung zum Einsatz kommen. So greifen in Japan Alex Brundle, Gustavo Yacaman und Keiko Ihara hinter das Lenkrad. Beim Rennen in China will man die Konstellation aus David Cheng, Ho-Pin Tung und Mark Patterson testen. Beim Saisonfinale in Bahrain kommen dann erneut David Cheng und Mark Patterson zusammen mit Keiko Ihara zum Einsatz.

Quelle: Speedweek