Neustart beim Team Morand perfekt

Eingetragen bei: Ankündigung, Teams, WEC | 0

23054688060_0cf2b76ed6_z
Nach dem Ende vom Japanisch-Schweizer Teams SARD-Morand war lange Zeit ungewiss, wie es mit dem neuen Team Morand weitergeht. Jetzt wurde bekannt, dass man mit mehr Struktur, einer stabileren Finanzierung und einem starken Team einen Neustart in der WEC wagen wird.

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass die beiden Partner SARD und Morand getrennte Wege gehen werden. Während sich die Toyota-Tochter SARD wieder auf ihre Wurzeln in der Super-GT fokussieren wird, wollte des Team Morand weiter in der WEC verbleiben. Da die Mannschaft in der Vergangenheit aber finanziell nicht ganz so gut aufgestellt war und ein Hauptsponsor auch weiterhin nicht in Sicht, war unklar ob der WEC-Wunsch realisierbar ist.

Doch wie die Kollegen von Sportscar365 in Erfahrung gebracht haben, scheint die Planung für die Saison 2016 gesichert zu sein. Zusammen mit dem bisherigen G-Drive Piloten Ricardo Gonzalez wird man einen Neuanfang wagen. Der Mexikaner wird einen Großteil der Finanzen einbringen und gleichzeitig selbst als Pilot hinter dem Steuer sitzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das neue Team Morand unter mexikanischer Flagge antreten. Bereits zum Jahresende 2015 wurde bekannt, dass Gonzalez ein eigenes LMP2-Projekt plante und in Verhandlungen mit dem Team Morand stand.

Neben dem ehemaligen G-Drive Piloten werden Bruno Senna und Filipe Albuquerque platz nehmen. Senna, welcher bis 2014 für Aston Martin in der GT-Pro startetet, wird nach einjähriger Pause wieder in die WEC zurückkehren. Der Audi-Werksfahrer Albuquerque hingegen wechselt nach zwei Jahren bei Jota Sport erstmals für eine volle Saison in die Langstrecken-Weltmeisterschaft. In den vergangenen Jahren trat der Portugiese im dritten Audi R18 in Spa und Le Mans an. Durch die Sparmaßnahmen wird es 2016 jedoch nicht dazu kommen.

Im Hinblick auf das neue LMP2-Reglement 2017 hat sich die Mannschaft entschieden, den Neustart mit einem zukunftssicheren Fahrzeug zu wagen. Die Wahl viel auf das Siegesmodell des Jahres 2015, den Ligier JS P2 mit Nissan-Motor. Technische Unterstützung bekommt das Team von OAK Racing, welche nach dem Fokus auf den Fahrzeugbau die neue Partnerschaft für die Weiterentwicklung des aktuellen Modells nutzen wird.

Quelle: Sportscar365
Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)