Neudefinition der GT-Klasse

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Kaum hat man das neue Reglement für das Jahr 2014 fertig wird sich schon wieder Gedanken über das Jahr 2016 gemacht. Während bei den letzten großen Anpassungen der Fokus auf der LMP-Klasse lag, soll es sich bei den nächsten Änderungen vermehrt um die LMGTE drehen. Um einen ersten Schritt zu wagen haben sich in der letzten Woche Vertreter von FIA, ACO und allen aktuellen LMGTE-Teams getroffen.

Porsche

Zur Verwunderung aller gab es sogar einen beachtlichen Fortschritt auf dem Treffen. Die LMGTE soll bis zur Saison 2016 in 3 Schritten optimiert werden. Die erste Veränderung greift ab den 6 Stunden von Fuji. So müssen ab sofort in der LMGTE-Am Klasse mindestens 2 Bronze- oder 2 Silberfahrer vorhanden sein. Bisher waren mindestens 1 Gold- oder 1 Silberfahrer erforderlich. Hintergrund dieser Anpassung sind Streitigkeiten um die Fahrerbesetzung bei Aston Martin Racing, da das GT-Am Siegerauto in den letzten 2 Rennen ohne Bronzefahrer antrat und gewann.

Als zweiter Schritt soll bis Juni 2014 ein neues einheitliches Reglement verfasst werden welches im 3 Schritt zum Saisonbeginn 2016 in kraft treten soll. Der grobe Entwurf sieht vor, dass die bisherige Aufteilung in GT-Pro und GT-Am entfällt. Künftig soll es eine Einteilung in GT für Privatteams und GT+ für die Werksmannschaften geben. Eine bestimmte Anzahl von Bronzefahrern ist so nicht mehr erforderlich und es soll zu weniger Unstimmigkeiten unter den Teams kommen. Ein weiterer Vorteil durch das neue Reglement ist die Angleichung an die FIA-GT-Serie und die Blancpain Endurance Series. So ist es für Teams aus diesen Rennserien einfacher in die WEC einzusteigen ohne die Kosten in die Höhe zu treiben.

Quellen: Motorsport-Total.com / Motorsport-Magazin.com