Ferrari steht beim Monza FP1 an der Spitze

Zum ersten Mal gastiert die FIA WEC für ein Rennwochenende in Monza. Ferrari zeigte sich bestens vorbereitet auf die Heim-Premiere und glänzte bereits im FP1 mit den Plätzen eins und zwei.

Das BoP-System der Langstrecken-WM funktioniert auch in Monza tadellos. In allen vier Klassen liegt fast das gesamte Feld innerhalb einer Sekunde. Ähnlich wie zuletzt in Portugal verspricht auch der italienische Kurs heiße Duelle.

In der Spitzenklasse LMH setzten sich die beiden Toyota GR010 Hybrid mit 0.152 Sekunden Abstand gegen den Signatech Alpine durch. Auch Glickenhaus konnte einen deutlichen Leistungszuwachs verzeichnen und liegt mit dem besten Wagen nur 0.641 Sekunden entfernt.

Im größten Feld des Wochenendes, der LMP2 konnte sich United Autosports gegen ganze elf Konkurrenten durchsetzen. Den härtesten Zweikampf lieferten sich die Amerikaner mit dem Racing Team Nederland auf Rang zwei.

Bei den LMGTE-Pro-Fahrzeugen spürte man den Druck auf Ferrari. Die Italiener wollen das erste Heimrennen der WEC-Geschichte um jeden Preis gewinnen – nicht zuletzt weil auch italienische Fans vor Ort sein werden. Entsprechend gut vorbereitet ging es ins Monza FP1, was mit den Plätzen eins und zwei für Ferrari endete.

In der AM-Klasse schafften es die besten Ferrari-Boliden nur auf die Positionen zwei und drei. Der Porsche 911 RSR-19 vom Team Project 1 (#56) fand besonders gut in die erste Session und lies der Konkurrenz keine Chance.

Den vollständigen Überblick aller Rundenzeiten und Positionen vom FP1 in Monza gibt es hier zum Nachlesen.

Bild © 2021 Marius Hecker/AdrenalMedia.com (FIA WEC Pressematerial)


Tobias

Tobias ist Chefredakteur und einer der Gründer von WEC-Magazin.