Le Mans: Toyota baut Führung in den Morgenstunden aus

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Die Sonne ist über Le Mans aufgegangen und Toyota liegt mit einer eindrucksvollen Führung an der Spitze des Feldes. In der LMGTE-Pro ist der Porsche #92 von Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor weiterhin auf Position eins.

Toyota lag auch über Nacht in Führung

Mit Einzug der Nacht lag der BR01 #17 von SMP Racing auf Gesamtrang drei, als sich erste Probleme bemerkbar machten. Pilot Matevos Isaakyan musste auf Anweisung der Streckenposten die Motorenabdeckung entfernen, um das Rennen fortsetzen zu können. Trotz eines beherzten Einsatzes des Russen schaffte er es nach getaner Arbeit nicht zurück in die Box und er musste das Rennen wenige Meter weiter mit qualmenden Motor vorzeitig beenden.

Rebellion Racing erbte daraufhin die Position des SMP-Boliden, während die beiden Toyota sich an der Spitze um die Führung stritten. Bereits am Abend kämpften die beiden Werksfahrzeuge um die Spitzenposition, doch in der Nachtphase war es die #7 (Mike Conway, Kamui Kobayashi and José María López), welche sich vorerst durchsetzen konnte.

Der Vorsprung wuchs auf zwei Minuten an, als die Startnummer acht mit Sébastien Buemi am Steuer für eine einminütige Stop-&-Go-Strafe in die Box musste. Das Team war in einer Slow Zone zu schnell unterwegs. In den Morgenstunden beeindruckte Fernando Alonso mit einem äußerst schnellen Stint. Ganze zwei Sekunden konnte er pro Runde auf das Schwesterfahrzeug gut machen und so langsam den Rückstand aufholen.

Ford kämpfte auch über Nacht um die Spitzenposition in Le Mans

Auch Porsche in Le Mans weiter an der Spitze

In der LMGTE-Pro behielt der Porsche #92 von Christensen / Estre / Vanthoor auch über Nacht die Führung. Problemlos konnte sich der Pink-Porsche von den Verfolgern absetzen und erstmalig einen zweiminütigen Abstand in Le Mans ausbauen. 

Schwierigkeiten hingegen hatten die beiden US-Schwesterfahrzeug #93 und #94, welche beide mehrfach an die Box mussten. Am Ende waren die Schäden am Porsche #94 zu groß und die Mannschaft musste den Wagen vorzeitig zurückziehen.

Alle anderen GTE-Fahrzeuge fahren hingegen ganz ohne Probleme und liegen weiter in einer guten Position auf die Spitze. Sowohl der BMW M8 #82 vom Team MTEK und der Ford GT #68 fahren nur unweit vom Porsche entfernt.

In der LMP2 lieferte der G-Drive Oreca #26 eine schonungslose Fahrt an der Spitze der Klasse. Roman Rusinov führte am Sonntagmorgen weiter das Feld an und ließ der #23 von Panis Barthez Compétition keine Chance zum Vorbeiziehen. Der Ligier JS P217 von Timothé Buret, Julien Canal und Will Stevens liegt seit Rennbeginn solide auf der zweiten Position.

In der LMGTE-Am kämpfte der Dempsey-Proton Racing Porsche #77 erbittert gegen den Ferrari #85 um die Führung. Beide Teams schenkten sich nichts. Nach mehreren Stunden setzte sich das deutsche Team durch und baute einen Vorsprung von rund 2,5 Minuten auf.

Bilder © fiawec.com – Marius Hecker (Pressematerial) // WEC-Magazin – Ton Kerdijk


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