Le Mans: ACO verändert BoP erneut

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Das Gremium des ACO hat sich dafür entschieden, die BoP (Balance of Performance) der GTE-Fahrzeuge noch vor dem Start der 24 Stunden von Le Mans zu verändern. Grund für diese Entscheidung war die Dominanz der Ford und Ferrari Boliden, welche in der Qualifikation die ersten sieben Positionen besetzten konnten. Mit einem Abstand von über 3,5 Sekunden, landete der schnellste Porsche 911 RSR (#92) lediglich auf dem achten Rang.

Nach den neuen Bestimmungen muss die Ford-Mannschaft für das morgige Rennen 10 Kilogramm Zusatzgewicht in ihre Rennfahrzeuge laden. Die Ferrari 488 GTE bekommen satte 15 Kilogramm hinzu. Die Teams von Aston Martin und Corvette können aus den BoP-Anpassungen hingegen einen Vorteil erzielen. Dank der Erlaubnis zur Verwendung von größeren Luftmengenbegrenzern, werden die Mannschaften dazu in der Lage sein, eine höhere Motorleistung abzurufen.

Durch die starken Rundenzeiten der Ford-Boliden vom Team Chip Ganassi und der Ferrari von AF Corse und Risi Competizion, gab es schon nach den ersten Qualifikations-Sessions Gerüchte über mögliche BoP Veränderungen durch den ACO. Allerdings sind Anpassungen der Balance of Performance nach dem Qualifying sehr ungewöhnlich und die Teams haben nur eine 45-minütige Vorbereitungsphase vor dem Rennstart am Samstag. Somit verbleibt nicht viel Zeit um die finalen Set-Ups zu erproben.

Quelle: Sportscar365
Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)

  1. René Illi

    Eine solche Flexibilität zugunsten des Sports und der Fairness ist schon lobenswert! Da sollte sich die FIA gleich fingerdicke Scheiben davon abschneiden..