Le Mans 2018: Die Fakten zum Rennen

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Die 24 Stunden von Le Mans boten so einige ungewöhnliche und interessante Fakten, die einen zweiten Blick wert sind. Wir haben eine Übersicht der wichtigsten Informationen zum vergangenen Rennen zusammengestellt.

Der Start der 24 Stunden von Le Mans

Die Sieger in Le Mans

Keiner der vier Klassensieger stand je zuvor an der Sarthe auf dem Podium. In der Vergangenheit hat es solch ein Ereignis erst fünf Mal gegeben. So geschah dies zuletzt 1991, als Volker Weidler, Johnny Herbert und Bertrand Gachot im Mazda den Gesamtsieg holten und Kiyoshi Misaki, Hisashi Yokoshima sowie Naoki Nagasaka in der C1 Klasse für Euro Racing / Team Fedco im Spice SE90C gewannen. Weiterhin brachten die Jahre 1924, 1928, 1938 und 1950 Sieger in allen Klassen hervor, die noch nie zuvor auf dem Podium standen.

Vanthoor’s „Triple Crown des Langstreckensports“

Wie oft wurden im Vorfeld des Rennens über Alonso’s mögliche Triple Crown des Motorsports gesprochen. Doch eine ganz andere Triple Crown ging hierbei völlig unter, die des Langstreckensports. Der Porschepilot Laurens Vanthoor sichert sich mit diesem Sieg in Le Mans das letzte fehlende Puzzleteil. Für diese Triple Crown ist der Sieg bei allen bedeutenden Langstreckenrennen in Europa notwendig (neben den 24h Le Mans noch die 24h Spa und 24h Nürburgring). Gezählt werden hier ausschließlich die Siege in der höchsten GT(E)-Klasse. Neben Vanthoor wurde diese Ehre nur Marc Lieb, Hans-Joachim Stuck und Jean-Michel Martin zuteil.

Jüngster Klassensieger aller Zeiten

Der LMGTE-Am Gewinner Julien Andlauer ist der jüngste Fahrer, der jemals in Le Mans gewinnen konnte. Das ist ein neuer Rekord in der Geschichte des Rennens.

Porsche setzt Erfolgsserie fort

Mit dem Erfolg in der LMGTE-Pro und LMGTE-Am knüpft Porsche an die eigene Erfolgssträhne an. Die beiden ersten Plätze bilden den 107. und 108. Klassensieg der Marke Porsche in Le Mans.

Alonso gewinnt nicht als erster Spanier

Fernando Alonso ist nicht der erste Spanier, der in der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans gewinnen konnte. Ihm zuvor kam sein Landsmann Marc Gené im Jahr 2009.

Nakajima und Buemi gewinnen als Dritte

Kazuki Nakajima und Sébastien Buemi sind die dritten Fahrer aus ihrem Land, die je in Le Mans triumphieren konnten. Nakajima folgt auf den Spuren von Masanori Sekija (1995) and Seiji Ara (2004). Buemi ist Nummer drei nach Marcel Fässler (2011, 2012, 2014) und Neel Jani (2016).

Alonso’s Triple Crown

Fernando Alonso ist seinem großen Traum von der Triple Crown des Motorsports einen Schritt näher. Mit seinem Sieg in Le Mans und dem Erfolg beim Großen Preis von Monaco ist er auf einer Stufe mit Tazio Nuvolari, Maurice Trintignant, Bruce McLaren und Jochen Rindt, welche ebenfalls beide Rennen gewinnen konnten. Um mit Graham Hill gleichzuziehen, fehlt noch der erste Platz beim Indy500.

Fünftlängste Renndistanz der Geschichte

Mit 5286,888 Kilometern absolvierten die Le Mans-Sieger die fünftlängste Strecke, die jemals auf dem legendären Rundkurs absolviert wurde.

Volle Tribünen

Sage und schreibe 256.900 Zuschauer verfolgten die 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans vor Ort.

Gute Schuhe benötigt

Unser Redakteur David hat in vier Tagen an der Strecke ganze 55,4 Kilometer zu Fuß zurückgelegt.

Bild © fiawec.com – Joao Filipe (Pressematerial)