KCMG weiter an der Spitze

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KCMG-Nurburgring
Bereits in der vergangenen Saison konnte die KC Motor Group (KCMG) in einigen Rennen mit guten Leistungen glänzen. Diesen Aufwärtstrend konnte das Team aus Hongkong in diesem Jahr bestätigen. Nach einem vierten Platz in Silverstone, einem dritten Platz in Spa-Francorchamps, dem Sieg beim Saisonhighlight in Le Mans und dem jüngsten Sieg am Nürburgring ist KCMG nun Tabellenführer in der LMP2-Klasse.  

Bereits nach dem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans zeigte KCMG, welches Potential im neuen Oreca05 steckt. Nachdem man nun das Jüngste Rennen dominieren konnte und die Poleposition in einen Sieg verwandelte, machte man dem Hauptgegner G-Drive klar wo man hin will. Das britische Fahrertrio ist stark unterwegs und die Meisterschaft liegt zum greifen nahe. Doch auch G-Drive ist noch gut unterwegs und ebenfalls in Titel-Reichweite.

Ganze vier Läufe stehen noch zwischen der Mannschaft aus Hongkong und dem heiß ersehnten Meistertitel. Dieser Traum könnte jedoch schneller vorbei sein als es den Teammitgliedern lieb ist. Grund dafür ist nämlich der Bolide mit der Startnummer #28 von G-Drive Racing. Das neue Trio schaffte es bisher bei jedem WEC-Rennen aufs Podium und ist im Titelkampf nur 15 Punkte hinter dem Tabellenführer. Die russische Mannschaft hat sich ebenfalls den Titel zum Ziel gesetzt und zeigte am vergangenen Wochenende mit den Plätzen zwei und drei, dass man keinesfalls locker lässt.

Für viele ist KCMG auf dem besten Wege sich den Titel zu sichern, doch fix ist das noch lange nicht. Sicherlich ist das Team aktuell die treibende Kraft in der LMP2Klasse, doch durch das erfolgreiche Wochenende von G-Drive Racing wurden die Karten wieder neu gemischt.
Im vergangenen Jahr musste das Team um Roman Rusinov zusehen, wie sich die SMP-Konkurrenz in letzter Minute den Titel sicherte, während der eigene Wagen ausschied. In diesem Jahr wollte man eine Wiederholung dieses Szenarios mit einem zweiten Fahrzeug vermeiden. Der Plant scheint fast aufzugehen, denn bereits jetzt hat man mit Ausnahme von KCMG alle anden hinter sich gelassen. Ob sich KCMG den Vorsprung ausbauen kann und sich entgültig gegen den Vizemeister des Vorjahres durchsetzt, werden wir frühestens in Japan oder China wissen.

Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)