Ist der R-One doch schon fertig?

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Wie das Rebellion Racing Team jetzt verlauten ließ, besteht doch die Möglichkeit einer pünktlichen Fertigstellung des R-One. Im Vergangenen Monat hatte die Mannschaft aus der Schweiz bekanntgegeben, dass man mit dem Vorjahreswagen die ersten Rennen bestreiten wird. Doch nun scheint alles anders zu kommen als ursprünglich geplant.
rebellion racing picture
Mit der Änderung des LMP-Reglements waren alle Teams verpflichtet ein neues Fahrzeug für die Saison 2014 zu konstruieren. Viele Teams entschieden sich zusammen mit dem Auftragsfertiger Oreca einen eigenen Prototypen zu bauen. Aufgrund der großen Nachfrage kam es bei Oreca in den vergangenen Monaten immer wieder zu Verzögerungen und unplanmäßigen Terminverschiebungen. Am stärksten getroffen hat es Rebellion Racing. Nach dem man die Abwesenheit des neuen R-One bei den Testtagen bekannt geben musste, plante man auch mit Auswirkungen auf die ersten Rennen des Jahres.

Um nicht vollständig auf die ersten Rennen zu verzichten, hatten die Schweizer eine Sondergenehmigung bei der FIA erwirkt um mit dem Vorjahreswagen antreten zu dürfen. So müsste am Lola-Toyota das Mindestgewicht von 900 kg auf 890 kg gesenkt und der Tank auf 83 Liter vergrößert werden. Doch wie es nun ausschaut scheinen diese Hilfsmaßnahmen nicht mehr nötig zu sein. Die Arbeiten am R-One sind an einem Punkt angelangt, wo eine Zeitnahe Fertigstellung nicht ausgeschlossen ist. Das Rebellion Racing Team hat seine Ankündigung mit dem Vorjahreswagen zu fahren vorerst zurückgezogen. Es besteht eine 50-Prozentige Wahrscheinlichkeit das man in Silverstone mit dem neuen Prototypen starten wird. Sollte es aufgrund von ungeplanten Verzögerungen doch nicht dazu kommen, wird man aller spätestens in Spa-Francorchamps mit dem Rebellion R-One zum ersten mal starten.

Quelle: Motorsport-Total.com