Das Hypercar von Alpine im Training von Portimão

Das Portimão ein besonderes Rennen ist, wurde bereits im ersten Training klar. Denn eine neue Strecke ganz ohne alte Rekorde gibt es nur selten im WEC-Kalender. Jeder will hier eine Rundenzeit für die Ewigkeit einfahren, wie die erste Session zeigte.

Schon beim Saisonauftakt in Portimão ging es heiß her. In keiner Klasse gab es wirklich einen sichtbaren Abstand zwischen den einzelnen Teilnehmern. Die Abstände zwischen erster und letzter Position lagen schon am Ende des FP1 zum großen Teil unter einer Sekunde.

Nah beieinander mit wenig Platz für Fehler

Bei den Hypercars zeigte sich Alpine von seiner schnellsten Seite und platzierte sich ein weiteres Mal vor Weltmeister Toyota. Mit einer Rundenzeit von 1:33.781 ging die erste Bestzeit an die französische Mannschaft. Die Japaner fuhren mit knappen 0.019 bzw. 0.026 Sekunden Differenz auf die Ränge zwei und drei. Neueinsteiger Glickenhaus Racing nutzte die erste Session, um eine Abstimmung für das Rennen zu finden, konnte aber dennoch die Lücke mit 1.008 Sekunden auf Rang eins denkbar klein halten.

Ebenfalls sehr dicht beieinander war das LMP2-Feld beim ersten Training in Portimão. JOTA dominierte die Session und fuhr mit 1:33.752 sogar schneller als der Spitzenreiter unter den Hypercars. Dicht gefolgt auf Rang zwei platzierte sich Neueinsteiger Inter Europol Competition mit 1:33.979 auf der Uhr. Position drei holte Dragonspeed USA mit 0.516 Sekunden Rückstand auf die JOTA-Mannschaft.

Der Porsche #91 im ersten Training von Portimão

Kaum noch sichtbar waren die Unterschiede in den beiden LMGTE-Klassen. In der PRO und der Am fuhren alle Teilnehmer innerhalb der gleichen Sekunde. Unterschieden wurde lediglich durch die Zehntelsekunden der Zeitnahme. Die Spitzenplätze in der LMGTE-Pro kassierten der Porsche #92 mit einer Zeit von 1:40.227 bzw. 1:40.389 (Porsche #91). Ferrari fuhr auf drei und vier mit rund einer halben Sekunde Abstand.

Fast identisch das Bild in der LMGTE-Am. Alle 13 Fahrzeuge brannten eine 1:41 in den Asphalt. Am schnellsten war der Porsche #77 von Dempsey-Proton Racing mit 1:41.202, gefolgt vom Iron Lynx-Ferrari #60 und dem Projekt 1-Porsche #56. Die Rundenzeiten aller Teilnehmer gibt es hier zum Nachlesen.

Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff / Ton Kerdijk)


Tobias

Tobias ist Chefredakteur und einer der Gründer von WEC-Magazin.