Ford stellt seine WEC-Fahrer vor

Eingetragen bei: Ankündigung, Fahrer, LMGTE-Pro, WEC | 0


Vor 50 Jahren sicherte sich das Ford-Werksteam die ersten drei Plätze bei den 24 Stunden von Le Mans. Nun steigt der Autobauer nach längerer Abwesenheit wieder in die Weltmeisterschaft ein um zum eigenen Jubiläum erneut einen Le Mans Sieg zu holen. Nach langem rätselraten ließ Ford heute die Katze aus dem Sack und gab sein Fahrer-Lineup für die kommende Saison bekannt.

Auch der Neueinsteiger Ford bleibt der etablierten Aufteilung treu und setzt auf jeweils zwei Fahrer pro GT-Fahrzeug. Als ersten Fahrer gab man Andy Priaulx bekannt. Der Brite war in den vergangenen Jahren für BMW am Start und gewann zuletzt mit dem Team MarcVDS den GTC-Titel der ELMS. Nach dem Ende des Programms wagt Priaulx nun den Wechsel zu Ford, um in der WEC um den Titel zu kämpfen.

An der Seite des Briten findet sich ein alter Bekannter wieder. Der bisherige Aston Martin Pilot Stefan Mücke wechselt nach einem durchwachsenen Jahr zu Ford. Der Deutsche ist seit Beginn der WEC eib Teil des Aston Martin Teams gewesen und konnte in der Vergangenheit mit vielen spannenden Duellen überzeugen. Nun möchte er einen Neuanfang Wagen und wird dem Ford-Team eine elementare Stütze sein um sich in der GT-Pro zurecht zu finden.

Im zweiten Wagen nimmt mit Marino Franchitti ein Fahrer aus dem bisherigen Chip-Ganassi-Team Platz, mit welchem Ford nun für das WEC-Projekt zusammenarbeitet. Der Brite nahm bereits fünf mal bei den 24 Stunden von Le Mans Teil und konnte mit dem Ganassi-Team 2012 die 12 Stunden von Sebring gewinnen.

Als vierten und letzten Fahrer im Bunde, gab man heute den Franzosen Olivier Pla bekannt. Im Vergangenen Jahr wechselte er von G-Drive zu Nissan um im neuen LMP1-Wagen anzutreten. Doch eine Vielzahl von Problemen verhinderten die vollständige Teilnahme an der WEC-Saison 2015 und die Japaner gaben das Ende des Projektes bekannt. Glücklicherweise machte man sich bei Ford auf Fahrersuche und stieß schnell auf den Cockpitlosen Franzosen. In diesem Jahr soll nun alles anders werden, wenn er zusammen mit Franchitti und Ford in die GT-Pro einsteigt.

Quelle & Bild: FIA WEC Pressemeldung