Ford im Le Mans der 60er Jahre

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Ford wagt 2016 sein großes Le Mans Comeback. Für uns ist es ein Anlass mal einen Blick zurück in die Jahre zu werfen, als Ford gegen Ferrari antrat um die Siegesserie der Italiener zu beenden. Der langjährige Le Mans Besucher Marc Le Beller war damals vor Ort und hat diese Zeit miterlebt. Für uns hat er sein Archiv geöffnet um einen Eindruck zu bekommen, wie Ford sich seinerzeit in den 1960er Jahren geschlagen hat.

Alle Fotos (c) Marc Le Beller

1966

Crowds watch the action at Dunlop Bridge cars race down to the Forest Esses.
Eine Menschenmenge verfolgt das Rennen auf Höhe der Dunlop-Brücke in Blickrichtung der Esses.

 

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Die Startnummer 6, der Holman & Moody Ford MK II gefahren von Lucien Bianchi und Mario Andretti.

 

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Der Holman & Moody Ford MK II mit der #5 von Ronnie Bucknum und Dick Hutscherson während eines Boxenstopp. Bucknum und Hutscherson beendeten das Rennen später auf Position drei.

 

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Die Startnummer #2, der Shelby Ford MK II, gefahren durch das Neuseeländische Duo Bruce McLaren und Chris Amon, welche dass Rennen gewannen. Auf diesem Foto überholt der Wagen gerade die #14 der Scuderia Filipinetti, welche am Streckenrand liegenblieb.

 

The #14 Scuderia Filipinetti car in somewhat better shape earlier on in the race.
Die Nummer 14 der Scuderia Filipinetti einige Stunden vor dem Unfall an der Box.

 

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Die Nummer 1, ein Ford MK II mit dem Duo Ken Miles und Denny Hulme, überholen hier gerade das Wrack der Startnummer 53, dem Société Automobiles CD SP66 – Peugeot von Georges Heligouin und Johnny Rives sowie den  SpA Ferrari SEFAC Ferrari 330 P3 mit der #20 (Parkes/Scarfotti).

 

The #44 Ecurie Savin-Calberson Alpine A210 of Jacques Cheinisse and Roger Delagneste on the run through the Forest Esses.
Der Ecurie Savin-Calberson Alpine A210 von Jacques Cheinisse und Roger Delagneste mit der #44 bei der Fahrt durch die Esses nach der Dunlop-Brücke.

 

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Die Zuschauermenge an der Start-Ziel-Geraden.

 

1969

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Die Fahrer beim traditionellen Le Mans Start nach dem schwenken der französischen Flagge. Es war das letzte mal, dass diese Startform nach der alten Prozedur durchgeführt wurde. Im Folgejahr 1970 war dies aufgrund der neuen Sicherheitsgurte nicht mehr möglich und musste angepasst werden.
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Die #7 vom Team John Wyre Engineering, ein Ford GT40 mit dem Duo David Hobbs und Mike Hailwood auf der Start-Ziel-Geraden in der frühen Rennphase.

 

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Der Porsche 908 Coupé von Hans Herrmann und Gérard Larrousse führte zu Beginn das Rennen an, schafften es am Ende aber nur auf den zweiten Platz. Der Porsche war zwar schneller als der Fords, hatte aber mit einer größeren Unzuverlässigkeit zu kämpfen, was am Ende den Sieg kostete.
The #66 Jean Egreteaud Porsche 911 T/R negotiates the Forest Esses.
Der Jean Egreteaud Porsche 911 T/R mit der Startnummer 66 in den Esses.

 

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Der Ford GT40 vom Team Deutsche Auto Zeitung gefahren von Reinhold Joest und Helmut Kelleners welche am Ende auf Position sechs ins Ziel kamen.

 

The #1 Scuderia Filipinetti Chevrolet Corvette C3 of Henri Greder and Reine Wisell (DNF) early in the evening.
Die Startnummer 1 der Scuderia Filipinetti, eine Chevrolet Corvette C3 mit dem Duo Henri Greder und Reine Wisell, erreichte das Ziel nicht.

 

The Le Mans ambience hasn't changed much in the past 60 years.
Die Atmosphäre in Le Mans hat sich auch über die letzten 50 Jahre nicht verändert.

 

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Die Nacht in Le Mans.

 

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Der Ford GT40 von Jacky Ickx und Jackie Oliver, welcher das Rennen gewann, in der Indianapolis Kuvre am frühen Morgen.

 

The #6 John Wyre Automotive Ford GT40 of Ickx/Oliver wins ahead of the #64 Porsche 908.
Die #6 (John Wyre Automotive Ford GT40) gewinnt das Rennen vor dem Porsche 908 mit der #64.

 

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Die Polizei trennt die Zuschauer von den Fahrern, damit diese aussteigen können.

 

Wir möchten und nochmal bei Marc Le Beller für die Bereitstellung der tollen Fotos bedanken. Wenn ihr noch mehr historische Motorsport-Fotos sehen wollt, dann schaut doch auf seinem Flickr Profil vorbei.